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Botschaften sichtbar machen

Dienstag, 22.01.2019

Zwischen "Star Wars" und Cinemagraphs: Medienkünstler und Smartphone-Video-Trainer David Kleinl gibt im Rahmen des Kommunikationskollegs spannende Einblicke in die Welt der bewegten Bilder. Eine Reportage samt Videoübungen.

Karl Brunner, Victoria Reszler, ein Smartphone und ein Mini-Stativ. Das sind quasi die Grundzutaten des ersten freien Trainings in Kleingruppen mit David Kleinl, der als Vortragender des Kommunikationskollegs sowie als Regisseur und Medienkünstler Elan, Eloquenz und Brisanz in das Seminarwochenende "Bewegte Bilder" bringt. Die Übung klingt auf den ersten Blick simpel, ist aber für die meisten TeilnehmerInnen des berufsbegleitenden Kommunikationskollegs eine Herausforderung: "Filmen und gestalten Sie mit einem Smartphone einen Einminüter mit Interviews und/oder Off-Kommentaren zu einem Thema Ihrer Wahl."

Durch die Linse

Kamera und Schnitt sind für Karl Brunner Neuland. "Ich bin Bereichsleiter bei Mosaik, eine gemeinnützige GmbH, deren Betätigungsfeld in der Betreuung, Beratung und Förderung von Menschen mit Behinderung (von Kindes- bis Erwachsenenalter) liegt. Künftig bin ich vermehrt mit der Öffentlichkeitsarbeit betraut und möchte mit Stereotypen brechen um das Thema Behinderung auf neue, andere Weise sichtbarer zu machen", schildert Brunner. Kollegin Victoria Reszler unterstützt ihn bei der Videoübung. Die Germanistin ist beim 4students Studien Info Service der Universität Graz tätig. "Kommunikation und Medienarbeit sind in meinem Studium für mein Empfinden zu kurz gekommen. Aus diesem Grund ist das Kommunikationskolleg die perfekte Ergänzung", so Reszler, die bereits bei Kurzfilmen hinter der Kamera assistiert hat. "Dass dieses Weiterbildungsprogramm so praxisorientiert ist, hat mich sehr positiv überrascht. Die Gesprächsatmosphäre mit den Vortragenden ist spitze und ihre Flexibilität, auf individuelle Fragestellungen einzugehen, ist sehr hoch", schwärmt die Teilnehmerin. 

Cut!

"Die Ergebnisse unserer Videoübungen bilden eine Basis für die Verwendung des Smartphones als Videokamera und mobiles Schnittstudio im Rahmen journalistischer Formate. Die Themen der entstandenen Beiträge reichen von MitarbeiterInnen-Portraits über kurze Einblicke in das Lehrgangsprogramm bis hin zu Teasern über den Ursprung der Mur", resümiert David Kleinl, dessen Begeisterung für bewegte Bilder in seiner Kindheit und Fantasiewelten wie "Star Wars" und "Die unendliche Geschichte" fußt. Gut umgesetzt wurden vor allem die Interviews und Off-Kommentare der GestalterInnen. Übungspotenzial sieht der Profi insbesondere im Videoschnitt, der die größte Herausforderung für AnfängerInnen auf diesem Gebiet darstellt. "Bewegte Bilder packen mich persönlich am meisten, wenn sie ihre jeweilige Ausgabeplattform mitdenken. Im Bereich der Smartphone-Videographie ist es immer sinnvoll, sich der Einschränkungen, aber auch der Vorteile dieses Werkzeugs bewusst zu sein."

Das 1x1 für Smartphone-Videos

Kleinls Best-of-Tipps für das Filmen mit Smartphone: Vor dem Dreh das Format, in dem das Endprodukt veröffentlicht wird (Hoch, Quer, Quadrat) festlegen. Um beim Dreh nicht der automatischen Belichtung und Schärfe ausgeliefert zu sein, am besten selbst so oft es geht jene Parameter kontrollieren (bei iPhones funktioniert das über die systemeigene Foto-App ziemlich einfach; bei Android-Geräten empfiehlt Kleinl z.B. die Gratis-App "Open Camera"). Außerdem gilt es, auf einen guten Ton zu achten und dafür z.B. ein Headset als Ansteckmikro für InterviewpartnerInnen zu nützen. Stative helfen, wackligen Bildern vorzubeugen. Beim Schnitt empfiehlt der Experte in Kurz-Formaten von 30-120 Sekunden zu denken. "Je nach Schnittprogramm ist es wichtig, dessen Eigenheiten zu kennen um effizient zu arbeiten."

Im Herbst startet der nächste Durchgang des Kommunikationskolleges! Weitere Infos finden Sie hier. 

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