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Lebensperspektiven

Fotos: UNI for LIFE

Weil es im Leben nicht darum geht, unbesiegbar zu sein, menschelt es im Universitätslehrgang "Psychosoziale Beratung" bewusst und intensiv. Eine Reportage rund um Resilienz statt Reparatur und die Widerstandskraft als individueller Treibstoff.

Achtsamkeit, Selbstoptimierung, integrative Gestalttherapie: Im Seminar von Andreas Herz, MSc, Keynote-Speaker, Managementtrainer, Coach und Obmann des Fachverbands Personenberatung und Personenbetreuung sowie Vortragender im Rahmen des Universitätslehrgangs "Psychosoziale Beratung", zum Thema humanistisch orientierte Beratung sind Hebelwirkungen und der Balanceakt zwischen Stabilität und Veränderung selbstverständlicher Teil des Programms. Es geht um Beratungssequenzen in Echtzeit, um richtig platzierte Techniken, um prozessorientiertes Arbeiten. Und es geht ganz klar ums Spüren. "Ich muss mich erst selbst spüren können, um andere in herausfordernden Situationen begleiten zu können", manifestiert Herz gleich zu Beginn. Teilnehmerin Mag.a Philomena Pötscher nickt zustimmend. Die Kommunikationswissenschaftlerin aus dem Ennstal unterrichtet an der Sigmund-Freud-Privatuniversität sowie am Institut für Psychologische Grundlagenforschung und Forschungsmethoden an der Uni Wien und ist in der qualitativen Sozialforschung tätig. "In der Sozialforschung vermisse ich ab und zu den Zugang zum Menschen bzw. das direkte Feedback. Ich möchte die unmittelbaren Auswirkungen meines Tuns erfahren und habe mich deshalb für einen zusätzlichen Ausbildungsweg zur akademisch geprüften psychosozialen Beraterin entschieden", so Pötscher, die ihren beratenden Interessensschwerpunkt derzeit in der Familienberatung und in privaten Einzelsettings sieht. 

Qualität & Orientierung

"Eine qualitätsorientierte Positionierung der Lebens- und Sozialberatung als Präventionssäule im Gesundheitswesen eröffnet individuelle wie wirtschaftliche Perspektiven", so Herz. Die Expertise von ausgewiesenen ExpertInnen wird vom Markt immer stärker nachgefragt und die Akademisierung der Ausbildungswege ist Erfolgsnachweis im täglichen Business. Hand in Hand mit dem Zuwachs an Bedeutung der Branche, bildet sich eine immer umfassendere berufliche Identität aus. Der Bereich der Beratung scheint riesig: Supervision, Stressmanagement und Burnout-Prävention, Mediation, Aufstellungsarbeit und Paarberatung, Trauerarbeit und Unterstützung in der Sinnsuche. "Ich gehe mit dem klassischen Helfersyndrom durch die Welt und möchte Menschen künftig in ihrem Sein qualitativ stützen. Ich möchte mir fundiertes Wissen aneignen, wie ich Mitmenschen in ihrer Entwicklung begleiten kann und was ich dabei insbesondere beachten muss", erzählt Alexandra Reinprecht. Die Weststeirerin ist im Verwaltungswesen einer Interessentsvertretung für beeinträchtigte Menschen tätig und hat sich als ausgebildete Mediatorin dazu entschieden mit dem Universitätslehrgang "Psychosoziale Beratung" eine weiterführende Ausbildung zu absolvieren. Reinprechts Ziel: "Ich möchte auf diesem Gebiet aktiv tätig sein und profitiere sehr von Vortragenden wie Andreas Herz, der einen enormen Erfahrungswert mitbringt und uns mit wertvollen Tipps versorgt. Außerdem schätze ich den achtsamen und sehr persönlichen Umgang mit den anderen TeilnehmerInnen."

Neue Wege gehen

Neben den immer breiteren Möglichkeiten, die sich für selbstständige Lebens- und SozialberaterInnen auftun, eröffnet diese Ausbildung als gefragte Zusatzqualifikation auch Perspektiven etwa in pädagogischen, medizinischen, psychologischen bzw. arbeitspsychologischen oder rechtlichen Berufsfeldern. "Was die Gesellschaft künftig vermehrt benötigen wird, ist alles rund ums Thema Selbstvermessung und Selbstverwirklichung. Schwerpunkte, die sich durch alle Generationen ziehen", ist Herz überzeugt. 

Der nächste Durchgang der Ausbildung zum/zur Psychosozialen Berater/in startet am 4. Oktober 2019. Seit 2018 gibt es mit der Kompaktausbildung auch einen verkürzten Lehrgang für Personen mit fachspezifischer Vorerfahrung.

Alle Infos zum Programm finden Sie hier.

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