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Klinische Embryologie

16 Monate, berufsbegleitend, Master of Science, M.Sc. Clinical Embryology

Inhalte & Ziele

Der 16-monatige Masterlehrgang ist berufsbegleitend aufgebaut und startet am 6. März 2010 in Graz. Im Rahmen des Blended Learnings sind 20 Tage Anwesenheit Vorort für den gesamten Universitätslehrgang geplant.

Erste Präsenzphase: 6. bis 13. März 2010
Zweite Präsenzphase: 17. bis 24. November 2010

Modul A: Grundlagen der Zell- und Molekularbiologie und Genetik

  • Zellbiologie
  • Zellkommunikation
  • Einführung in die Humangenetik
  • Grundlagen der Genregulation
  • Formale Genetik
  • Genetische Diagnostik und Beratung
  • Embryonale Stammzellen


Modul B: Der Männliche Fortpflanzungsapparat

  • Der fetale Hoden
  • Anatomie und Funktion
  • Spermatogenese
  • Die Samenprobe – Das Spermiogramm


Modul C: Der Weibliche Fortpflanzungsapparat

  • Der fetale Eierstock
  • Anatomie und Funktion
  • Oogenese
  • Die Eizelle – Kennzeichen der Kompetenz

Modul D: Embryonale Entwicklung und frühe Schwangerschaft

  • Gameten Interaktion
  • Embryonale Entwicklung
  • Einnistung
  • Weitere Entwicklung nach dem Einnisten
  • IVF Outcome
  • Probleme in der frühen Schwangerschaft

Modul E: Soft Skills

  • Kommunikationstraining
  • Teamfähigkeit

Modul F: Ethik

Modul G : Ursachen der Infertilität, Findung und Behandlung

  • Das infertile Paar
  • PatientInnen Screening
  • Arten und adäquate Auswahl der Behandlung
  • Ovarielle Hyperstimulation
  • Syndromologie, humangenetische Beratung

Modul H: Fortpflanzungsmedizin

Modul I: Methoden im Labor – praktisches Arbeiten – von der Eizellgewinnung bis zum Embryotransfer

  • Strategien zur Auswahl einer Befruchtungsmethode
  • Die Samenprobe - Aufbereitungsmethoden
  • IVF
  • ICSI
  • Embryo: Beurteilung, Tag 1 - 6
  • Kulturbedingungen
  • Laborausstattung
  • Der Embryotransfer
  • Biopsie an Embryonen
  • Preimplantationsdiagnostik

Modul J: Die Kryopreservation

  • Methoden des Frierens und des Auftauens
  • Frieren und Tauen von Samenzellen
  • Frieren und Tauen von Eizellen
  • Frieren und Tauen von Embryonen
  • Frieren und Tauen von Eierstockgewebe
  • Frieren und Tauen von Hodengewebe
  • Vorbereitungen auf den Kryotransfer

Modul K: Qualitätsprüfung, Statistik, Verarbeiten von Daten, Ethik und Gesetzgebung

  • PatientInnendaten
  • Qualitätskontrolle
  • Statistik
  • Gesetzgebung
  • The EU- Directiva
  • Neue Technologien

Modul L: Die Geschichte der ART

Modul M: Das IVF Labor

Modul N: Risiken

  • Kontaminierte Proben
  • Personalsicherheit
  • Fehlervermeidung, Back up Strategien
  • Trouble shooting

Modul O: Evidenzbasierte Medizin

Modul P: Management

Masterarbeit, -prüfung

Akademischer Abschluss:
Master of Science, M.Sc. Clinical Embryology

Tägliche Routine und Wissenschaft wird in der Medizin oft als Gegensatz erlebt oder gelebt. In der klinischen Embryologie kann aber die Praxis nicht ohne
Wissenschaft und die Wissenschaft nicht ohne Praxis auskommen. Die Halbwertszeit des Wissens in diesem hoch spezialisierten Forschungsfeld ist kurz und der Innovationsdruck hoch. Im Bereich der klinischen Embryologie kann bis dato das in In-vitro-Fertilisation-Labors arbeitende Fachpersonal Kompetenzen fast nur durch „best practice“ und/oder “learning by doing“ erwerben. Die klinische Embryologie braucht aber neue und wissenschaftsgeleitete Möglichkeiten um sich weiterzuentwickeln, die klinischen EmbryologInnen für die kommenden Anforderungen vorzubereiten und diesen ein umfassendes Wissen über die Ethik des täglichen Handelns, die Ansprüche an die eigene Persönlichkeit und die besonderen Bedingungen, die die Religionszugehörigkeit und die Gesetze vorschreiben, zu vermitteln.
Der Masterlehrgang Klinische Embryologie trägt diesen Anforderungen Rechnung. Die Entwicklung dieses Lehrganges wurde gemäß dem Anforderungsprofi l für EmbryologInnen der European Society fo Human Reproduction and Embryology (ESHRE) entwickelt und bietet eine umfassende Ausbildung an.
AbsolventInnen des Universitätslehrganges verfügen über das notwendige fachliche, wissenschaftliche und ethische Wissen, über die erforderlichen Soft
Skills, um bereits nach kürzester Einarbeitungszeit in einem IVF-Labor und in allen Institutionen die sich mit Reproduktionsmedizin beschäftigen, selbstständig arbeiten zu können.

Zulassungsvoraussetzungen

Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bacherlorstudiums / Fachhochschul-Bakkalaureatsstudiengangs / gleichwertigen Studiums

  • Abgeschlossene Ausbildung als MTA/BMA mit 1-jähriger einschlägiger Berufserfahrung
  • Diplomierte/r medizinisch technische/r Analytiker/innen (MTA),
  • Biomedizinische/r Analytiker/innen (BMA), BSc
  • HumanmedizinerInnen, VeterinärmedizinerInnen, BiologInnen, BiochemikerInnen, ChemikerInnen, PharmazeutInnen, Hebammen (BSc)

Wissenschaftliche Leitung
Ao.Univ.-Prof. DDr. Erwin Petek
Stv. Institutsvorstand
Medizinische Universität Graz
Zentrum für Theoretisch-Klinische Medizin II
Institut für Humangenetik

Wirtschaftliche Leitung
UNI for LIFE
SeminarveranstaltungsGmbH
Universitätsplatz 3, 8010 Graz
T: + 43 (0)316/380 1013
M: office@uniforlife.at

Kooperationspartner:

Primarius Dr. Michael Schenk, MAS
CEO Kinderwunsch Institut
Das Kinderwunsch Institut Schenk GmbH
Am Sendergrund 11,
8143 Dobl


AESCA Pharma

 

Teilnahmebeitrag

EUR 15.950,-

Information & Anmeldung

nächste Einstiegsmöglichkeit:
Sa, 5. März 2011

Bewerbungsende:
Fr, 18. Februar 2011

Anmeldung

Liste

 

Zum Eintrag in die InteressentInnenliste zum Master Upgrade
(AbsolventInnen des ESHRE Lehrganges)

Liste

Für weiterführende Infos zum Master Upgrade wenden Sie sich bitte an:

Ao.Univ.-Prof. DDr. Erwin Petek
T: + 43 (0)316/380 4114
M: erwin.petek@medunigraz.at



 

Kursinhalt

Curriculum

Kursinhalt

1. Präsenzphase
Unterrichtsplan

Vortragende

Vortragende

 


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Karl-Franzens-Universität Graz

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