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Kompakte Kommunikationstechniken: Neues Kommunikationskolleg

Montag, 06. November 2017

Vor über 40 Jahren wurde an der Universität Graz der Medienkundliche Lehrgang gegründet. Nun werden mit dem Kommunikationskolleg, das im Herbst 2018 startet, neue Wege gegangen und dieses Themenfeld neu aufgestellt.

„Die Verbindung von Wissenschaft und Praxis hat eine lange Tradition, insbesondere im Bereich der Medien. Das Kommunikationskolleg schließt an die lange Tradition des Medienkundlichen Lehrganges an und öffnet sich gleichzeitig topaktuellen Themen in der sich rasant ändernden Medienwelt“, sagt Vizerektor Ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek. Genau diese Verbindung von Wissenschaft und Praxis spiegelt sich im Kommunikationskolleg wider, das durch Österreichs ersten Professor für Wissenschaftskommunikation und Science Buster Univ.-Prof. Dr. Helmut Jungwirth und die renommierte Kurier-Journalistin Dr.in Elisabeth Holzer geleitet wird.

Hashtag Medienarbeit

Heutzutage ist jeder von uns „Prosument“: Längst haben Blogs, Instagram, Facebook und Co. die frühere Trennung zwischen Medien-Konsument und -produzent aufgelöst. Angesichts der rasanten Entwicklung neuer Medien stehen crossmediale Arbeit und permanentes Storytelling auf der Tagesagenda, aber was ist das eigentlich und welche effektiven Kommunikationstools kann ich branchenspezifisch verwenden? Fragen, die das neue Angebot ab Herbst 2018 beantwortet. „Denn um Wissen in der Sprache der Zielgruppe vermitteln zu können, bedarf es einer speziellen Kommunikation und eines gezielten Trainings“, so der wissenschaftliche Leiter Helmut Jungwirth. „Alles lässt sich heute mit einem Hashtag und in maximal 140 Zeichen sagen – auch der Inhalt der Ausbildung: Kompakte Kommunikationstechniken kompetent vermittelt gibt es nur beim Kommunikationskolleg der Uni Graz“, bringt es die stellvertretende Kursleiterin Elisabeth Holzer auf den Punkt.

Demnach erhalten selbstständige UnternehmerInnen, Start-ups, führende Angestellte in vielfältigen Branchen sowie Studierende, WissenschaftlerInnen und Interessierte, die bereits in der Medienbranche tätig sind, einen komprimierten Überblick über die Medienlandschaft mit all ihren Möglichkeiten. Journalismus, Kommunikationspsychologie bis hin zu Medienrecht und -ethik bilden die Grundlagen, ehe es in die Tiefe geht und das Augenmerk u.a. auf PR, Social Media, Organisation von presserelevanten Veranstaltungen sowie Krisen- und Wissenschaftskommunikation gelegt wird. In Schreib-, Moderations- und Interviewtrainings setzen TeilnehmerInnen Gelerntes parallel und praxisnah um.

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