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Altruistische Ader & ökonomische Ziele

Die TeilnehmerInnen Karin Hammer-Oswald, Kurt Koini und Brigitte Seidl (v. l.)

Fotos: UNI for LIFE

Marketing & Brand Building im Gesundheitswesen ist ein Drahtseilakt. Wie lassen sich ökonomische und soziale Ziele erfolgreich verknüpfen? Wir haben uns unter TeilnehmerInnen des Masterlehrgangs Gesundheitsförderung/-pädagogik umgehört.

"Marketing ist mehr als Werbung, das ist uns ziemlich schnell klar geworden", lacht Karin Hammer-Oswald. Die aufgeweckte Volksschullehrerin ist Teilnehmerin des Masterlehrgangs Gesundheitsförderung und -pädagogik und hat sich nach eigenen Angaben "noch nie" näher mit Marketing im Gesundheitswesen, das aktuell auf ihrer Weiterbildungsagenda steht, beschäftigt. Dr. Kunibert Schaffer, Unternehmensberater und Coach (Schaffer Consulting), ist Referent des besagten Lehrveranstaltungsblocks, der neben Marketing auch  betriebswirtschaftliche und rechtliche Fragen im Gesundheitswesen beinhaltet. "Marketing bedarf jeder Menge Analyse, denn der Kunde muss für sich einen Nutzen daraus ziehen. Diesbezügliche Maßnahmen im Gesundheitswesen definieren sich deshalb in erster Linie über das Thema Lifestyle", unterstreicht Schaffer. 

Lebensqualität als Marketingtool

Der Gesundheitsmarkt ist ein weltweit wachsender Wirtschaftsmarkt, der im Spannungsfeld zwischen Solidarität, Effizienz und Prävention steht. "Lebens- und Zukunftsqualität sind deshalb die wesentlichen Chancen für ein erfolgreiches Marketing in dieser Branche", konturiert Schaffer. Brand Building am Faktor Mensch. "Zahlen und ökonomische Zielen sind hier klarerweise ganz eng mit der altruistischen Ader verbunden. Man will helfen und gleichzeitig etwas verdienen. Man agiert daher vorrangig bedürfnisorientiert, denn im Gesundheitssektor geht es um Dinge wie Zeit, Aufmerksamkeit, gesellschaftliche Wertehaltung und gewünschte Verhaltensveränderungen", so Schaffer. "Ich freue mich schon darauf, das erworbene Wissen auf diesem Gebiet in meinen Arbeitsalltag zu integrieren", erzählt Brigitte Seidl, die in einer Sozialversicherungsanstalt für die betrieblichen Gesundheitsvorsorge verantwortlich ist.

"Ich habe außerdem bisher in dieser Weiterbildung sehr davon profitiert, meine eigenen Stärken klarer zu sehen. Der Austausch mit den anderen TeilnehmerInnen ist dabei ein großer Benefit gewesen", so Seidl. "Man schärft hier den Blick nicht nur für Marketing, sondern für viele Themen, die man zuvor vielleicht nur vom Hörensagen kannte. Jede/r TeilnehmerIn hat sein/ihr Steckenpferd und davon profitieren alle", resümiert Teilnehmer Kurt Koini, der in der Arbeitsintegration für Erwachsene mit psychischen Belastungen tätig ist. Hammer-Oswald: "Im Zuge des Masterlehrgangs habe ich wirklich gemerkt, wie viel achtsamer ich mit mir umgehe - im beruflichen wie privaten Bereich." Know-how, das unbezahlbar scheint. 

Nächster Starttermin für den Masterlehrgang Gesundheitsförderung und Gesundheitspädagogik ist der 1. März 2019. Alle Infos zum Programm erhalten Sie hier.

Übrigens: Die drei Schwerpunkte des Masterlehrgangs können auch separat als Universitätskurse („Bewegungsorientierte Gesundheitsförderung“, „Ernährungsorientierte Gesundheitsförderung“ sowie „Psychosozialorientierte Gesundheitsförderung“) absolviert werden.

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