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Change Management ist wie Fahrrad fahren

Dienstag, 22.06.2021

Alles wandelt sich rasant: Technik, Märkte, Konsumverhalten. Keiner kann sich Veränderungsprozessen entziehen. Mag. Dr. Christian Husak, Unternehmensberater und Vortragender im Masterlehrgang Change Management, erläutert, was es für ein solides Change Management braucht, warum hierarchische Systeme ausgedient haben und Agilität das Stichwort der Zukunft ist.

Stellen Sie sich vor, Sie fahren Fahrrad. Dabei haben Sie in der Regel beide Hände am Lenker und haben die Möglichkeit, jederzeit zu tangieren, Ihre Richtung zu ändern, gegebenenfalls zu bremsen oder vielleicht einen Gang höher zu schalten. "Genauso sieht erfolgreiches, evolutionär sinnvolles Change-Management aus", skizziert Mag. Dr. Christian Husak. Der Coach und Unternehmensberater mit Schwerpunkt Projektmanagement und Exportmarketing ist Vortragender im UNI for LIFE Masterlehrgang "Change Management" und seit 1996 in der Beratung von Unternehmungen, öffentlichen und halböffentlichen Einrichtungen sowie Regionen tätig. 

Ade, hierarchische Systeme!

Mit dem Sinnbild des Fahrradfahrens unterstreicht Husak den Kernpunkt des Change-Managements: Jeden Tag auf Kunden, MitarbeiterInnen, LieferantInnen und die Gesellschaft aktiv, agil und bewusst reagieren können. Am Anfang steht zuallererst aber das Bewusstsein für Transformationen und Antworten auf die Fragen, was es im Unternehmen, in Prozessen, bei Projekten zu bewahren gibt und wo es tatsächliche Änderungen braucht. Der Spagat zwischen Definition des Bedarfs, Vision der Veränderungen bis zum Monitoring der Umsetzungsfortschritte ist ein großer. "Was nach Druck klingt, braucht nicht nur aktive Veränderer, sondern den Aufbau einer fundierten und guten Change-Fitness. Nur mit Kompetenz und Know-how können Unternehmen und deren MitarbeiterInnen dem Change souverän begegnen und Entwicklungen kontinuierlich vorantreiben", erklärt Husak. Change-Fitness, so Husak, ist als anderes Verständnis zu sehen, wie eine Organisation künftig zu leiten ist. "Wir leben in einer hoch komplexen Welt, die keine hierarchischen Systeme mehr zulässt. Was es braucht sind Netzwerke, die Betroffene zu Beteiligten machen. Wenn ich 130 MitarbeiterInnen habe, wäre ich ja blöd, auf 130 Hirne zu verzichten und zu glauben, nur meines beinhaltet den Schlüssel zum Glück." 

Selbstreflexion & Jobverständnis

Change-Fitness hängt aber auch mit der Kultur einer Firma zusammen. "Ich muss als MitarbeiterIn schon wissen, warum ich in diese und jene Richtung mitgehe. Das Signal, mich einzubringen, muss klar sein. Außerdem bedingt Change-Management auch jede Menge Selbstreflexion und die Frage, welches Jobverständnis jeder Einzelne hat", unterstreicht Husak. Man kann immer Motive finden, um sich vor Veränderungen zu drücken, doch laut Husak findet sich bei jeder Person genauso ein Angelpunkt, der bei offener Gesprächsführung durchaus die Lust auf Veränderung wecken kann. "Wir leben in einem dramatischen Umbruch, der uns vor knapp zehn Jahren erst bewusstgeworden ist. Um Ängsten vorzubeugen und Barrieren abzubauen, müssen Change-Professionals auf die Notwendigkeit zu erklären setzen. Es geht dabei um Verantwortung, um ein Miteinander und um sensible Sichtweisen auf Veränderungsprozesse, aber keinesfalls darf es darum gehen, dass die Leute da oben denen da unten sagen, wo es langgeht."

Weitere Infos und Anmeldung: Masterlehrgang "Change Management"

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