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Der Motor Bedrohlichkeit

Donnerstag, 14.10.2021

Jede stattfindende Veränderung sofort auf ihre Bedrohlichkeit zu überprüfen, hat per se eine überlebenssichernde Funktion. Die Emotion Angst ist auch in beruflichen Veränderungsprozessen essentiell, nämlich dann, wenn sie reflektiert als Motor eingesetzt wird, um neue Weichen zu stellen.

Über Angst reden die wenigsten gerne. Inneren oder äußeren Umständen, die unsere Ängste verstärken, sind wir alle permanent ausgesetzt. Allerdings haben wir den größten Hebel, ob Angst zum Motor oder zur Bremse wird, genauso permanent selbst in der Hand: Unsere Fähigkeit zu bewerten. ExpertInnen nennen das Reflexion. Ist meine berufliche Tätigkeit gut oder schlecht, bin ich zufrieden oder geht da noch mehr? Ist die vorgeschriebene Weiterbildung überflüssig oder mir dienlich? Wer nicht bewertet, bleibt im Wahrnehmungstunnel gefangen und handelt nach geläufigen Mustern. Die Angst macht uns darauf aufmerksam, dass eine Diskrepanz besteht zwischen unserer bisherigen Bewertung und die der aktuellen Situation. Die Orientierung geht verloren. Aber: Die Angst lässt uns nach Lösungen suchen.

Mit Selbstwirksamkeit Change begegnen

Es steht außer Frage, dass Emotionen ein Leistungskiller sein können, aber genauso befähigen sie uns, reflektiert eingesetzt, Wandel zuzulassen und sich Unbekanntem offen und neugierig zuzuwenden. Noch nie war Wandlungsfähigkeit für das Überleben von Unternehmen und unser aller persönliches Fortkommen, beruflich wie privat, so wichtig wie heute. Mutlosigkeit und Zaudern haben 2021 kaum noch Platz. Das Zauberwort der Stunde, um Ängsten zu begegnen, heißt Selbstwirksamkeit. Dabei geht es um eigene Erfahrungen, Beobachtung und Lernen von Anderen und positives Uminterpretieren der Emotion Angst. Unser heutiges Verständnis von Veränderung zeigt, dass wir niemanden zur Veränderung zwingen können. Jede/r Einzelne/r entscheidet selbst, ob man mit an Bord ist und dem Wandel die Hand reicht. Ziele, Aktionspläne, Ressourcen, Fähigkeiten, Anreize, Informationen, Weiterbildung und Übung beugen Angst- und Wissensbarrieren in Veränderungsprozessen vor. Oder um es mit den Worten des systemischen Psychotherapeuten Günter Ammon zu sagen: "Wo die Angst ist, da geht es lang."

Dem Wandel gewachsen? Erfahren Sie selbst ab 2022 mehr darüber in den Lehrgängen "Systemische Beratung" und "Change Management".

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