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Die Kraft emotionaler Minenfelder

Foto: Pexels / Rawpixel.com

Die Bedeutung von Konflikt-Kultur wird in Unternehmen häufig unterschätzt. Schwelende Unruhe kann die Produktivität enorm einschränken und hohe Kosten verursachen. Der Masterlehrgang "Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management" richtet sich an Personen, die ihr Verhaltensrepertoire in Konflikten erweitern wollen.

Wo Menschen zusammenarbeiten, menschelt es. Oder andersrum: "Wo gehobelt wird, fallen Späne". In jedem Unternehmen gibt es ein Konfliktpotential, das einen großen Einfluss auf das Unternehmen selbst und die Qualität der Produkte oder Dienstleistungen haben kann. "Es ist sinnvoll, sich als Führungskraft mit Konflikten auszukennen und auch zu wissen, wann interne Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Externe Unterstützung wird oft sehr spät beigezogen", weiß Mag.a Susanne Lederer, ihres Zeichens Klinische- und Gesundheitspsychologin, eingetragene Mediatorin und Vortragende im UNI for LIFE Masterlehrgang "Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management"

Streitkultur im Businesskontext

Die Einzigartigkeit der einzelnen Menschen im Unternehmen trägt logischerweise automatisch das Potential für Spannung, Reibung und Konfliktentwicklung in sich. Konflikte sind in der Praxis unvermeidbar. "Somit ist es im Unternehmensalltag notwendig, mit Konflikten richtig umzugehen, sie ernst zu nehmen und geeignete Methoden für eine Lösung zu kennen", so Lederer. Eine umfassendere und auf die Zukunft ausgerichtete Maßnahme in Konfliktfällen ist die Mediation, ein Prozess der Annäherung der Parteien im Konfliktfall, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. "Die Haltung und das Menschenbild der Mediation ist die wichtigste Grundlage für die Arbeit von MediatorInnen: Neutralität, Allparteilichkeit, Empathie und Wertschätzung sowie eine ressourcenorientierte Sichtweise sind dabei essentiell, um zielführend und lösungsorientiiert zwischen Konfliktparteien vermitteln zu können", skizziert die Expertin. 

Hinschauen statt Kopf einziehen

Konfliktscheu? Den Mut zur klärenden Auseinandersetzung trägt nicht jeder in sich, aber auch nicht jeder Konflikt muss besprochen werden. "Manche lösen sich wie von alleine. Dennoch ist es eher der Fall, dass Konflikte rasch eskalieren und dann ist ein präzises Hinschauen gefordert. Eine positive Sicht auf Konflikte - was ist das Gute an dieser Reibung? Was bringt es uns, sich der Konfliktlösung zu widmen? - kann helfen, die eigene Konfliktscheu zu überwinden", meint Lederer.

Der häufigste Konfliktyp?

In der Regel verteilen sich Konflikttypen in einem Kontinuum - von Konfliktscheue über Harmoniesuchende bis zu Wettkämpfern und Streitlustigen. "Jeder von uns kann unterschiedliche Konfliktstile einnehmen, die sich im Laufe des Lebens ändern und situationsabhängig sind. Es geht immer darum, sich selbst gut zu kennen bzw. kennenzulernen und folglich zu wissen, wie man selbst in Konfliktsituationen tickt." Dabei spielen sowohl Ratio, der Verstand/die Vernunft, als auch das Bauchgefühl/die Intention, tragende Rollen. Das Bewusstsein über die Kraft dieser beiden Ebenen bestimmt in gewisser Weise die Lösungsorientiertheit sowie den Blick von Innen nach Außen und Außen nach Innen. Der Masterlehrgang "Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management" rückt insbesondere eine systematische und geregelte Vorgehensweise bei beruflichen Konflikten unter Mithilfe von MediatorInnen in den Mittelpunkt und streicht  den Mehrwert, der aus den schwierigen Situationen sowohl für die Betroffenen als auch für das gesamte Unternehmen gezogen werden kann, heraus. "Professionelle Mediation macht aus, dass sowohl die Interessen, die negativen Emotionen, die Verletzungen und die inneren Werte der betroffenen Personen als auch das gesamte Beziehungsgeflecht sensibel geachtet werden", so Lederer. Übrigens: Am 18. Juni ist in Graz Tag der Mediation mit einem Rahmenprogramm im Literatur-Café bei Buch Moser sowie im Space 04 des Kunsthauses Graz.

Konflikte? Exit Mediation! Nächster UNI for LIFE Starttermin: 22. März 2019

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