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Führungsinstrument Vertrauen

Dienstag, 13.04.2021

Vertrauen gehört zur Führungsstrategie der Zukunft. Leader sind in Zeiten von Remotearbeit mit agiler Selbstorganisation von MitarbeiterInnen konfrontiert – wie verändert sich dadurch die Führungsrolle und welche sozialen Codes sollten Chefs intus haben? Wir haben bei Prok. DI (FH) Harald Gorucan, MSc, Head of Group Human Resources der Saubermacher Dienstleistungs AG und Vortragender im Masterlehrgang "Human Resource Management", nachgefragt.

Leadership entwickelt sich unter den Vorzeichen der Pandemie ständig weiter. Patentrezept, wie man als Führungskraft zwischen Privilegien und Kontrollverlust agiert, gibt es nicht. Aktuell sind Vertrauen und Sicherheit wesentliche Codes im Umgang mit der Belegschaft. "Führungskräfte sind in der Pandemie doppelt gefordert. Einerseits sind sie ein wesentlicher Faktor, um MitarbeiterInnen Sicherheit zu geben. Dies insbesondere durch klare Kommunikation von Zielen und Abläufen. Strukturiertes Vorgehen schafft Sicherheit im Alltag, der ohnedies durch die Pandemie von Unsicherheit geprägt ist", bestätigt Prok. DI (FH) Harald Gorucan, MSc, Head of Group Human Resources der Saubermacher Dienstleistungs AG und Vortragender im Masterlehrgang "Human Resource Management". Andererseits müssen Führungskräfte gerade in einer Pandemie und Krise starke Strategien entwickeln, mit der eigenen Unsicherheit umzugehen, um diese in der Belegschaft etwa durch permanente Kurskorrekturen und Adaptionen nicht zu verstärken. "Das fällt vielen Führungskräften schwer, aber ein begleitendes Coaching kann da sehr hilfreich sein. Die Kosten dafür sind überschaubar, der Effekt unbezahlbar", rät Gorucan. 

Vertrauenskultur ohne Kontrolle?

Vertrauen kann im Remote-Arbeitsmodus vermeintliches Kontrollieren ersetzen. Aber wo bleibt Kontrolle auch weiterhin ein wichtiges Führungsinstrument? "Verstärkte Remotearbeit setzt Vertrauen voraus, das die Führungskraft ohnedies auch ohne Krise und Pandemie in MitarbeiterInnen haben sollte. Dafür wird der Grundstein schon in der Personalwahl und späterer Entwicklung gelegt", unterstreicht Gorucan. "Schwierig ist aus meiner Sicht das kulturelle bzw. soziale, nicht das inhaltliche, fachliche Onboarding von neuem Personal. Im Unternehmen Saubermacher sind wir sehr verteilt im Home-Office, dadurch fällt das "nebenbei beobachten" neuer Fachkräfte gänzlich weg. Wir versuchen dem mit virtuellen Coffees oder gemeinsamen digitalen Mittagspausen ein wenig entgegenzutreten", so der HR-Experte.

Teamgeist trotz Remote Work

Was hilft noch auf HR-Ebene in Zeiten der Pandemie? "Ein teamorientiertes Gemeinsam-schaffen-wir-auch-das-Mindset hilft enorm. Das muss aber schon von Anbeginn in der Unternehmenskultur verankert gewesen sein. Außerdem sorgen klare Botschaften und Maßnahmen der EigentümerInnen und Geschäftsleitungen gerade bei Schutzmaßnahmen für Sicherheit in der Belegschaft. Generell fordern die MitarbeiterInnen-Zielgruppen unserer Zeit eine flachere Hierarchie sowie teamorientiertes und ergebnisorientiertes Arbeiten", meint der Personalleiter. Persönlich setzt Gorucan auf schonungslos offene und ehrliche Kommunikation mit seinem Team und der gesamten Belegschaft: "Schon Ingeborg Bachmann hat gesagt: Die Wahrheit ist jedem Menschen zumutbar. Ansonsten versuche ich so individuell wie möglich auf die Bedürfnisse der MitarbeiterInnen einzugehen. Teamgeist nährt sich in einem offenen, unterstützenden, fordernden Miteinander und dem Willen, gemeinsam etwas schaffen zu wollen." 

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Alle Infos und Anmeldung: Masterlehrgang "Human Resource Management"

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