Beginn des Seitenbereichs: Unternavigation:

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:

Neuigkeitensuche

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Globale Perspektiven

Foto: Fotolia/denisismagilov

Internationale Vortragende des Masterlehrgangs Executive MBA in General Management verraten, warum Fehler essentiell sind und künftige Führungskräfte einen Kompass durch den Dschungel der rapiden Veränderungen brauchen.

Modernes Management verlangt Führungspersönlichkeiten, die in der Lage sind, sich ständig verändernden Herausforderungen aus einer ganzheitlichen Perspektive zu begegnen und die Mechanismen globaler Märkte und kultureller Unterschiede zu verinnerlichen. Die internationale Top-Ausbildung Executive MBA in General Management führt TeilnehmerInnen unter anderem nach China. Warum man von Studienexkursionen wie dieser nachhaltig profitiert und was der Buddhistische Ansatz damit zu tun hat, vermitteln unter anderem internationale Vortragende wie Hector Perez, MBA aus Mexiko und Dr. Ian Hipkin Professor an der University of Exeter (Großbritannien) und École Supérieure de Commerce de Pau (Frankreich). 

Was sind die wichtigsten Skills für ManagerInnen, wenn es um globale Führung geht?

Perez: Mir fällt dazu zuallererst der buddhistische Ansatz ein: "Der Mensch hat zwei Ohren und nur einen Mund." Wir sollten also doppelt so viel zuhören, wie wir sprechen. Für Führungskräfte bedeutet das, dass sie internationale Team-Mitglieder und externe Player aktiv beobachten müssen. Die Informationen, die aus diesen Beobachtungen gezogen werden, sind ein wertvoller Response für internationale Geschäfte. Körpersprache, Sitten und Bräuche des Gegenübers zu speichern ist essentiell für künftige Erfolge.

Hipkin: ManagerInnen müssen außerdem über ein fundiertes Wissen internationaler Finanzen verfügen, schließlich sind Finanzen der Key-Faktor für viele globale Entscheidungen. Initiative, Innovation, neue Ideen und Flexibilität sind ebenso essentielle Attribute. Einiges davon obliegt der individuellen Persönlichkeit jedes einzelnen Teilnehmers.

Welche Rolle spielt Selbstreflexion im täglichen Management Business?

Hipkin: Mir fällt auf, dass vielen ManagerInnen oft die Zeit fehlt zu lesen und damit ihren Horizont zu erweitern. Es geht dabei nicht nur um Informationen über neue Produkte und Dienstleistungen, sondern auch um neue Prozesse. Lesen und recherchieren trägt maßgeblich zur Performance einer Führungskraft bei, ebenso wie Selbstreflexion, die meist beim Lesen eines interessanten Artikels parallel passiert und Fragen aufwirft, die neue Wege enstehen lassen.

Perez: Ein japanisches Sprichwort sagt: "Wer viel spricht, hat weniger Zeit zum Nachdenken". Selbstreflexion ist der Beginn jeder Reise! Wer sich seiner etablierten Denkwege bewusst ist, bewahrt sich einen offenen Geist für neue Erfahrungen und Beobachtungen.

Warum ist die Studienreise nach China im Rahmen des Executive MBA-Programms so wichtig?

Hipkin: Studienreisen sind ganz klar eine wichtige und bereichende Komponente im Zuge dieser Weiterbildung. Viele der TeilnehmerInnen, die bereits beruflich etabliert sind, hatten oft bislang nicht die Möglichkeit, globale Denkansätze in ihr Tun zu integrieren. Das Feedback der AbsolventInnen nach solchen Studienreisen ist enorm positiv.

Welche Rolle spielen eigentlich rasante Veränderungen am globalen Markt bzw. Change Management im Feld des Executive MBA?

Perez: 90 Prozent der Informationen im Internet entstanden erst in den letzten drei Jahren. Natürlich befeuert dieser Fakt Veränderungen. Das bedeutet in Folge, dass man entweder Veränderungen führen und leiten kann, oder ein Opfer selbiger wird. Deshalb ist es so wichtig, dass künftige ManagerInnen die Fähigkeit besitzen, sich und ihr Team erfolgreich durch den Dschungel rapider Veränderungen zu navigieren.

Welchen Einfluss hat Ihre Internationalität auf TeilnehmerInnen?

Hipkin: Ich versuche TeilnehmerInnen anglo-sächsische Perspektiven mit auf den Weg zu geben. Nicht, dass ich denke, dass Amerikaner, Briten oder Kanadier den einzig richtigen Weg in Sachen Management beschreiten, aber ich zeige damit auf, dass es viele facettenreiche Ansätze und Wege gibt, internationales Business zu verstehen und zu betreiben.

Perez: In meiner 30-jährigen Berufslaufbahn habe ich jede Menge Fehler gemacht. Das ist mein größter Asset. Denn durch diese Fehler habe ich enorm viel gelernt, zum Beispiel wie sich Fehler im globalen Kontext künftig vermeiden lassen und welche Abhilfemaßnahmen, auch lokal herunter gebrochen, die besten sind. 

Nähere Informationen zum Executive MBA Programm gibt es beim Infoabend am 7. Juni ab 18.00 Uhr!

Weitere Informationen zum Programm finden Sie HIER.

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.