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Glücklichmacher im Job

Dienstag, 21.09.2021

Nach dem Home Office ist vor dem New-Work-Mindset. Eine Studie befragte 11.000 Studierende an 33 Universitäten und Hochschulen in Österreich, welche Attribute für HR-Verantwortliche künftig Priorität haben sollten. Mitunter macht auch die Förderung von Weiterbildungen Arbeitgeber attraktiv.

Ein Tag hat 24 Stunden. Alles wollen wir in ihm untergebracht wissen (in beliebiger Reihenfolge): Essen, Schlafen, Sport, Netflix, Partnerschaft, Freunde, Gassi gehen, Party machen und ja, auch Arbeiten. In allem wollen wir mehr oder weniger erfolgreich sein und mit allem wollen wir mehr oder weniger zufrieden und glücklich sein. Wie kann das gelingen?

Job-Satisfaction: Ja bitte!

Fest steht: Unsere Ansprüche an das, was wir aus unserem Arbeitsleben ziehen, ist hoch. Klar, ohne Moos nichts los, aber die gestellten Aufgaben sollen uns auch erfüllen. Schließlich nimmt der Job mindestens ein Drittel, wenn nicht noch mehr unserer Lebenszeit ein. Würden wir ein Ranking unserer beruflichen Bedürfnisse machen, was stünde ganz oben? Eine Studie der Jobbörse StepStone hat 11.000 Studierende an 33 österreichischen Unis und Hochschulen im Zeitraum zwischen November 2020 und Mai 2021 befragt. Sichere Anstellung und flexible Arbeitsbedingungen finden sich unter den Top-Ten Präferenzen. Softe Attribute haben klar an Bedeutung gewonnen, weil junge Menschen großen Wert auf die Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit und Werte wie Respekt, Inklusion oder Soziale Verantwortung legen.

Die Sinnfrage 

"Schon vor der Pandemie war die Sinnfrage ganz zentral für das Gewinnen und Halten guter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, egal welchen Alters“, weiß Nikolai Dürhammer, Geschäftsführer von StepStone Österreich. „In der Krise empfanden es die meisten Beschäftigten als im höchsten Maße sinnstiftend, zum Überleben des eigenen Unternehmens beizutragen. Es ist zu erwarten, dass die Sinnhaftigkeit auch jetzt, beim Restart und Aufschwung der Wirtschaft darüber entscheiden wird, ob Beschäftigte motiviert anpacken und an der Entwicklung neuer kreativer Lösungen mitwirken“, so Dürhammer. Mit einer abwechslungsreichen Tätigkeit, respektvollem Umgang mit Angestellten und der Förderung von Geschlechtergerechtigkeit punkten Unternehmen vor allem bei Frauen. Männliche Bewerber fühlen sich laut Befragung von Leadership Opportunities und monetären Faktoren angesprochen.

Flex-Work

Heißer Tipp für HR-Verantwortliche und PersonalerInnen: Flex-Work-Modelle gelten fortan neben Weiterbildungsmöglichkeiten, der Aussicht auf künftig hohen Verdienst und einem wettbewerbsfähigen Grundgehalt als Must-have – nicht nur, um neue Arbeitskräfte zu gewinnen, sondern auch um bestehende zu halten. Individuelle Entfaltungsmöglichkeiten werden in Hinblick auf Zeit bzw. Ort und persönliche Lebensgestaltung immer essentieller. Ein klar ablesbarer Trend: Nicht vorrangig den Arbeitssuchenden obliegt die BewerberInnenrolle. Mittlerweile sind Unternehmen im Zugzwang, sich bei Arbeitssuchenden zu bewerben. Über kurz oder lang werden viele Unternehmen ihre Arbeitgeberversprechen neu bewerten/evaluieren. 

 

 

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