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Irgendwas mit Medien?

Mittwoch, 12.05.2021

Der neue Masterlehrgang "Inhaltliche Grundlagen für Journalismus und Medienarbeit" lehrt in Zeiten von Fake News über den Tellerrand zu schauen und offeriert ein breitgefächertes Grundwissen für eine neue Generation von QualitätsjournalistInnen. Ein Interview über ein in Österreich einzigartiges Weiterbildungsangebot in vier Semestern mit dem wissenschaftlichen Leiterteam Ao.Univ.-Prof.in Mag.in Dr.phil.in Anita Ziegerhofer und Univ.-Prof. Mag. Dr.iur. Klaus Poier.

Mit welchen einzigartigen Assets zeigt der Masterlehrgang "Inhaltliche Grundlagen für Journalismus und Medienarbeit" auf?

Der Masterlehrgang legt seinen Fokus auf die inhaltlichen Grundlagen für eine qualitätsvolle journalistische Tätigkeit, in dem fundiertes Hintergrundwissen aus den zentralen Bereichen, die das gesellschaftliche Zusammenleben prägen, wie etwa Recht, Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur, Geschichte und Soziologie, vermittelt werden. Diese Basics werden vor allem von fachlich bestens qualifizierten UniversitätsprofessorInnen der Universität Graz in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen, sowohl analog wie auch digital, vermittelt. Darüber hinaus erhalten TeilnehmerInnen die Möglichkeit, facheinschlägig in Redaktionen von Printmedien, aber auch bei Hörfunk oder Fernsehen zu praktizieren. Auf diese Weise können sie nicht nur ihr erworbenes Grundlagenwissen praktisch anwenden, sondern erlangen auch wertvolle Einblicke in verschiedene Bereiche der Medienbrache. Diese Kombination von Theorie und Praxis ist einzigartig und soll einen zentralen Beitrag zur Förderung des Qualitätsjournalismus leisten.

Die Module der Weiterbildung spannen inhaltlich einen breiten Bogen von Politikwissenschaft über Steuern bis Kunst und Kultur – warum war Ihnen bei der Konzeption des Programms dieser Facettenreichtum wichtig?

Weil dieser Facettenreichtum unsere Gesellschaft darstellt. Das Curriculum unseres Masterlehrgangs bildet dieses bunte, vielfältige, diverse Bild unserer Gesellschaft ab, in der einzelne Themenbereiche selten isoliert auftreten, sondern oftmals in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext betrachtet werden müssen. Die „neue“ JournalistInnengeneration soll somit lernen, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich ein breitgefächertes Grundwissen aneignen, das ihr ermöglicht, auch komplexe Sachverhalte richtig einzuordnen und qualitätsvoll aufzuarbeiten. Dieser Facettenreichtum soll den Teilnehmenden somit einerseits Orientierung bieten, ihnen aber andererseits auch Anreize für weitere Spezialisierung – etwa als Kultur- oder WirtschaftsjournalistInnen – bieten.

Wie sehr hat sich das Berufsbild des/der JournalistIn in den letzten Jahren verändert?

Die Welt ist durch die Digitalisierung schneller geworden – sobald ein für die Gesellschaft wichtiges Thema „aufpoppt“, wird es bereits in der nächsten Minute ins Netz gestellt. Der Ehrgeiz, die bzw. der Erste sein zu wollen, geht oftmals auf Kosten der Genauigkeit. Dies gilt natürlich auch für Kurznachrichten. Verfügt man jedoch bereits über ein fundiertes Wissen in zentralen gesellschaftlichen Bereichen, auf das man für seine Recherche aufbauen kann, erleichtert dies, die journalistische Qualität auch unter einem derartigen Zeitdruck zu wahren.

Stichwort Fake News und Trash-Medien: Was macht Qualitätssicherung in der journalistischen Arbeit unabdingbar?

Neben den vielen Vorteilen der immer stärker vernetzten (digitalen) Welt führt diese leider auch dazu, dass sich Fehlinformationen bzw. sogenannte „Fake News“ immer rascher und einfacher verbreiten lassen und zu einem zentralen gesellschaftspolitischen Problem geworden sind. Die darüber entbrannte Debatte hat den Stellenwert qualitativer Berichterstattung und fundierter Recherchen sowie die damit verbundene hohe journalistische Verantwortung noch stärker hervorgehoben und somit auch das Bewusstsein der Medienbranche selbst dahingehend noch weiter geschärft. Aus diesem Grund ist eine fundierte, seriöse Ausbildung, wie jene, die die TeilnehmerInnen in unserem Masterlehrgang erhalten, unabdingbar, um dieser Entwicklung entgegenzusteuern.

Habe ich bessere Chancen für eine Zulassung zum Masterlehrgang, wenn ich bereits Erfahrung in der Medienwelt gesammelt habe?

Wir sind darauf bedacht, jene jungen Menschen, die sich leidenschaftlich für Medienarbeit interessieren und eine entsprechende Zusatzqualifikation erwerben möchten, aufzunehmen und ihnen eine hochwertige Weiterbildungsmöglichkeit zu eröffnen. Der Masterlehrgang richtet sich sowohl an medienaffine Studierende bzw. UniversitätsabsolventInnen, die eine berufliche Tätigkeit in der Medienbranche anstreben, als auch an Personen, die bereits im Journalismus- oder Medienbereich tätig sind. Wir wollen die Besten – entsprechend viel Wert wird auch auf die Qualität der Bewerbungen gelegt!

Alle Infos zum Masterlehrgang: "Inhaltliche Grundlagen für Journalismus und Medienarbeit"

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