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"Lebensmittel der Demokratie"

Dienstag, 25.05.2021

Bei der Präsentation des neuen Masterlehrgangs "Inhaltliche Grundlagen für Journalismus und Medienarbeit" in der Aula der Universität Graz sprachen sich renommierte Medienprofis klar gegen die vorherrschende "Infodemie" aus.

Journalismus darf nicht gerade dann aussterben, wenn wir ihn am meisten brauchen. Fake News, evidenzbasierte Politik und der schier unendliche Kosmos "Social Media" machen uns hungriger denn je nach genauen, verlässlichen, glaubwürdigen Informationen. "Die vorherrschende Pandemie hat gezeigt, dass Evidenzen in allen Lebenslagen wesentlich sind. Denn die Welle an Desinformationen war und ist enorm, der Journalismus ist weltweit unter Druck geraten. Dabei ist gerade er das Lebensmittel für jede Demokratie", schärft Gerhard Draxler, ehemaliger Informationsdirekter des ORF und ehemaliger Landesdirektor des ORF Steiermark, ein ehrliches Bild des Status quo der Medienlandschaft.

Schluss mit Fake News

Gemeinsam mit Alfred Grinschgl, ehemaliger Mediengeschäftsführer der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH, und dem wissenschaftlichen Leiterteam des neuen Masterlehrgangs "Inhaltliche Grundlagen für Journalismus und Medienarbeit" – bestehend aus Mag. Dr.iur. Klaus Poier, Universitätsprofessor für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft, und Mag.in Dr.phil.in Anita Ziegerhofer, Ao. Universitätsprofessorin für Zeitgeschichte und Europäische Integration – stellte sich Draxler in der Aula der Universität Graz den Fragen diverser MedienvertreterInnen. In der Masse an Quellen die Wahrheit finden – warum kann das mit diesem Masterlehrgang gelingen? "Die breitgefächerte fachliche Basis, die die Studierdenden durch diese Ausbildung erhalten, macht es ihnen leichter, komplexe Sachverhalte einzuordnen, zu verstehen und seriöse Quellen von unseriösen zu unterscheiden. Dies wird nicht nur im Zuge einzelner Lehrveranstaltungen, sondern auch im Rahmen facheinschlägiger Praxis, etwa in renommierten Medienhäusern wie ORF, Antenne Steiermark, Der Standard, Kronen Zeitung, Kleine Zeitung und regionale Wochenzeitungen, im Bundeskanzleramt oder im Bereich Unternehmenskommunikation bei der WKO und anderen Insitutionen, trainiert", so das Leiterteam. 

Zurück zu Traditionen

„Unsere Universität bietet Medienschaffenden mit dem neuen Masterlehrgang eine hochwertige Ausbildung. Damit knüpft er an eine alte Tradition unserer Institution an. Ich bin zuversichtlich, dass viele künftige Top-JournalistInnen dieses Angebot nutzen werden", sagt Ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek, Rektor der Universität Graz. Welche persönlichen Voraussetzungen sollten BerufsanwärterInnen für die Welt des Qualitätsjournalismus mitbringen? "Neugierde, Wissensdurst und kritisches, reflektiertes Denken spielen eine zentrale Rolle in der journalistischen Tätigkeit. Selbstbewusstsein, Spontaneität, gute Rhetorik und solide Rechtschreibkompetenzen runden das Bild ab", sind sich Ziegerhofer und Poier einig. Stipendien sind möglich!

Alle Infos zum neuen Masterlehrgang, der erstmals im Oktober 2021 startet:
Inhaltliche Grundlagen für Journalismus und Medienarbeit 

 

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