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Prozesse moderieren

Donnerstag, 06.02.2020

Hätten Sie gedacht, dass eine Vorstellungsrunde ein mächtiges Instrument sein kann, um Lean-Workshops nachhaltiger zu gestalten? Aktive Gesprächsführung erfordert aktives Training. Ein Besuch bei den TeilnehmerInnen des Universitätskurses "Lean Management".

"Was müssen Lean ModeratorInnen vor einer Sitzung bedenken? Was muss man bei einer Einladung und Eröffnung eines Meetings beachten und wie klappt eine gelungene Gesprächsführung in der Moderatorenrolle?" Fragen, die in der Lehrveranstaltung "Moderation von Lean Workshops" im Zuge des Universitätskurses "Lean Management" an einem Freitag Nachmittag elf TeilnehmerInnen beschäftigen. Je eine der genannten Fragestellungen beschäftigt eine Kleingruppe – die Ergebnisse dazu werden den anderen TeilnehmerInnen auf Flipcharts und Walls präsentiert.

Die Macht der Vorstellungsrunde

"Oft steht man in Unternehmen vor dem Problem, dass schnell jemand glaubt, er könne gut moderieren", erklärt Lehrveranstaltungsleiter und Wirtschaftspädagoge Assoz. Prof. Dr. Peter Slepcevic-Zach. Wenn es um Lean Prozesse geht, muss Moderation jedoch neu, anders gedacht werden. Sie ist im Zuge von effizienzsteigernden Prozessen und Rationalisierungseffekten als qualitativ hochwertige Problemlösung zu betrachten. Eine aktive, moderierte Gesprächsführung ist vielschichtig, reguliert u. a. Interaktionen und Bewertungen innerhalb der Gruppe sowie zwischen dem/der ModeratorIn und der Gruppe. "Zum Beispiel wird die Vorstellungsrunde am Beginn einer Sitzung oder eines Workshops oft unterschätzt. Bin ich ModeratorIn, kann sie für mich ein mächtiges und sinnstiftendes Instrument sein. Etwa, wenn ich jeden Einzelnen bitte, vorweg sein persönliches Ziel für den jeweiligen Workshop zu formulieren", so Slepcevic-Zach. "Das gibt mir als ModeratorIn die Macht, Dinge zielgenauer lenken zu können." Manchmal helfe auch, sich "dumm" zu stellen: "Wenn ich als ModeratorIn vergeblich auf Antworten aus der Gruppe warte, ist es manchmal hilfreich, eine weniger intelligente Frage oder eine komplett aus dem Zusammenhang gerissene Frage in den Raum zu werfen, um aufzuwecken bzw. die Diskussion voranzutreiben."

Persönliche Benefits

"Ich nehme hier richtig viel mit", resümiert Ing. Andreas Schörgi, technischer Angestellter im Sondermaschinenbau. Er hat sich aufgrund einer Empfehlung eines Kollegen für die Weiterbildung im Bereich Lean Management entschieden. "Ich persönlich profitiere sehr von der Gruppendynamik und den unterschiedlichen Branchen und Backgrounds, die in den Lehrveranstaltungen aufeinandertreffen." Auch Dajana Babic konnte bereits erlerntes Know-how wie etwa Wertstrom- und Prozessanalysen in ihren Job integrieren: "Ich bin in der Arbeitsvorbereitung in der elektrischen Fertigung tätig. Künftig möchten wir ein internes Lean Management Team aufbauen und ich werde Teil dessen sein." Der Trend von Unternehmen, sich anstatt externer BeraterInnen Lean Kompetenzen in die eigene Führungsmannschaft zu holen, ist ungebrochen. "Erlernte Tools wie Team Boarding, Shop-Floor-Management oder die 5-S-Methode haben uns bereits neue Perspektiven und Einblicke in andere Abteilungen eröffnet", berichten die TeilnehmerInnen Martina Schwinger und Ulrich Lanz von der Knapp AG. "Den gegenseitigen Erfahrungsaustausch in den Präsenzphasen der Weiterbildung halten wir für sehr wesentlich."

Weitere Infos zum Universitätskurs "Lean Management" erfahren Sie HIER.

 

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