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NEU: Pflegeheim-Management 2.0

Mittwoch, 13.04.2022

Aufbruch statt Resignation: Wer eines der 232 Pflegeheime in der Steiermark leiten möchte, muss Veränderungsprozesse nicht nur erkennen und einleiten, sondern auch notwendige Interventionen setzen können. Der neue Lehrplan des Universitätskurses "HeimleiterInnen in Einrichtungen der stationären Langzeitpflege" sorgt für zukunftsorientierte Qualitätssicherung im Pflegeheim-Management.

Dass das Pflegeheim-Management vor zahlreichen neuen Herausforderungen steht, ist nichts Neues. Die Beweggründe dahinter sind mit einem Blick auf die Demographie schnell erklärt: Die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen steigt, während die der jungen Menschen sinkt. "Das große Thema ist, aktuell und künftig ausreichend Pflegepersonen für das Setting der stationären Langzeitpflege zu gewinnen. Ein wesentlicher Aspekt besteht auch darin, an MitarbeiterInnen orientierte Rahmenbedingungen zu schaffen, um das bestehende Personal in Unternehmen zu halten", streicht Mag.a Dr.in Karin Pesl-Ulm hervor. Wenn es darum geht, in der Pflegebranche neue Sichtweisen zu eröffnen, innovative, kreative Wege aufzuzeigen und Klartext zu sprechen, braucht es adäquates Know-how und praxiserprobte Werkzeuge.

Sensibilisierung für Versorgungsbedürfnisse zu Pflegender

"Der neue Lehrplan des dreisemestrigen Universitätskurses für angehende HeimleiterInnen orientiert sich an den vielfältigen Anforderungen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Personalführung, Rechtsmaterien, soziale Kompetenzen und geriatrische und psychosoziale Aspekte rund um den pflegebedürftigen Menschen. Im Vordergrund steht dabei die Sensibilisierung von HeimleiterInnen für die verschiedenen Versorgungsbedürfnisse von pflegebedürftigen Menschen", erklärt Pesl-Ulm, pädagogische Leiterin des Universitätskurses "HeimleiterInnen in Einrichtungen der stationären Langzeitpflege". 

Kompetenzrucksack für Heimleitung

Trends wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Pflege sind ebenso Teil des neuen Lehrplans wie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und eine facheinschlägige Praxis im Umfang von 40 Stunden. "Grundsätzlich lässt sich in der Steiermark beobachten, dass sich bestehende Pflegeheime eher durch die Zunahme an Bettenkapazitäten vergrößern. Faktum ist allerdings, dass es in der Steiermark rund 232 Pflegeheime gibt und so jedenfalls ein Bedarf für diesen Universitätskurs und die Ausbildung zur verantwortungsvollen Tätigkeit einer Heimleitung mit umfassendem bzw. zukunftsorientierten Kompetenzrucksack besteht."

Mehr zum Universitätskurs Pflegeheim-Management

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