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Pandemiemüdigkeit & Konflikte

Mittwoch, 31.03.2021

Störfaktoren gibt es viele. Unbearbeitete Konflikte etwa. In Zeiten des Umbruchs voll Change-Prozessen, ständiger Adaption und den Folgewirkungen einer Pandemie kann Mediation ein hilfreiches Tool sein. Prof.in Dr.in Cristina Lenz und DDr.in Karin Sonnleitner, M.A. geben als neues wissenschaftliches Leiterteam des Masterlehrgangs und Masterupgrades "Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management" Einblicke in aktuelles Konfliktmanagement.

"Mediation ist ein Konflikt-Management-Verfahren mit dem Beteiligte ihre Zukunft gemeinsam gestalten können", setzt Prof.in Dr.in Cristina Lenz, neue wissenschaftliche Leiterin vom Masterlehrgang und Masterupgrade "Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management" an den Beginn des Gesprächs. Mit der Pandemiemüdigkeit erwacht jede Menge Konfliktpotenzial. "Das Ziel ist ein Konsens, also eine Situation, mit der alle zufrieden sind. Jeder Change verunsichert Menschen. Mediation bietet dafür einen Weg damit gut umzugehen. Dabei geht es auch um Haltung. Zu sich, zu den Herausforderungen und zu anderen", bringt Lenz auf den Punkt. 

Konfliktlösung auf Distanz, wie geht das?

Derzeit muss Konfliktmanagement oftmals auf Distanz und im virtuellen Raum stattfinden. Gestaltet sich die Konfliktlösung dadurch schwieriger? "Virtuelle Konfliktlösung kann gelingen, indem im Vorfeld das Thema Vertraulichkeit, etwa keine Aufzeichnung, direkt angesprochen werden. Ablaufplan und Gesprächsregeln sowie technisches Setting müssen für alle Beteiligten klar sein", berichtet DDr.in Karin Sonnleitner, M.A. aus der Praxis. Im Grunde funktioniere Mediation virtuell genauso wie im face-to-face-Präsenzmodus. "Vertrauen in das Verfahren der Mediation gelingt nur über das Vertrauen in die Person, die die Mediation leitet", weiß Lenz. Dazu müssen MediatorInnen die Technik so virtuos beherrschen, sodass sie die MediandInnen vergessen machen können, dass es eine virtuelle Distanz gibt.

Wann sollte man etwaige Spannungen im beruflichen Kontext eigentlich schlichtweg "aushalten", wann doch lieber eingreifen? "Der Zeitpunkt, sich von externen Personen wie MediatorInnen Unterstützung zu holen, ist gekommen, wenn Konfliktbeteiligte aufgrund von wechselseitigen Anschuldigungen nicht mehr in der Lage sind, die Situation selbstständig aufzulösen. Provokationen führen zu Vertrauensverlust und Aussagen werden dann rasch negativ beurteilt", so Sonnleitner. Das Aushalten von Spannungen sei solange gut, solange der Prozess produktiv ist. 

Querschießen in Home-Office-Zeiten

Viele finden sich derzeit im Home-Office wieder und man könnte glauben, der eingeschränkte Kontakt mit unliebsamer KollegInnenschaft birgt automatisch weniger Möglichkeiten querzuschießen. Was macht der derzeit ob fehlender Präsenzmeetings und nicht vorhandenem Austausch in der Kaffeeküche pausierende Teamgeist mit dem Team und jedem Einzelnen? "Die Erfahrung des letzten Jahres hat gezeigt, dass mangelnder Kontakt während des Büroalltags zu Missverständnissen oder fehlender Abstimmung führen kann. Wenn im Zuge einer Konfliktlösung ein Konsens gefunden wurde, haben sowohl der Prozess als auch die Lösung selbst eine Motivationswirkung. Denn: Etwas Schwieriges gemeinsam geschafft zu haben, ist ein inspirierender Erfolg", unterstreicht das Leiterinnenteam. 

Alle Infos und Anmeldung zum Masterupgrade "Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management"

Oder informieren Sie sich im Rahmen der kostenlosen Online Infodays am 28. April 2021 um 17.00 Uhr in einer Infosession über Mediation & Konfliktmanagement

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