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Beratung: Upside down

Donnerstag, 24.06.2021

Viele Fragen stellen sich in der vermeintlich "alten-neuen Normalität" neu, anders und dringlicher als zuvor. Was bedeutet das für die Gruppe der PersonenberaterInnen und unsere Leistungsgesellschaft per se? Kostenloses Online-Infoevent am 30. Juni 2021!

"Das Auseinanderdriften von Personen, die am digitalen und am leiblich-präsenten Leben teilhaben können und jenen, die diese Möglichkeiten nicht zu nutzen wissen, stellt uns vor neue Beratungsfragen. Die hohe Arbeitslosigkeit und die Veränderung der Wirtschaft unter Pandemiebedingungen stellt uns vor Fragen, wie wir künftig Arbeit und Verdienst organisieren werden und was es zur Teilhabe daran braucht. Unter den Bedingungen der Leistungsgesellschaft hat die eigene Sterblichkeit als oft tabuisiertes Thema einen neuen Platz unter den Sonnfragen unseres Lebens eingenommen", will Mag. Dave Karloff, Assistent der wissenschaftlichen Leitung des Universitätslehrgangs "Psychosoziale Beratung KOMPAKT", erkannt haben. Ist das Leben erstmal kopfgestanden (upside down), suchen wir nach einer neuen Richtschnur. Wenn wir uns eingestehen, dass wir nicht unsterblich sind, poppt vieles auf: "Wie will ich leben? Welchen Wert haben Arbeit, Geld, Familie, Freunde, Hobbys... für mich" und "wieviel Lebenszeit und -energie gestehe ich Genanntem zu?" 

Nicht ständig die Brille putzen

Viel wurde in den letzten Monaten über die Inventur mit sich selbst gedacht, geschrieben, gesprochen - im privaten wie im öffentlichen Raum. Ein Check-up des eigenen Lebens scheint aber nicht nur angesichts der Pandemieauswirkungen wesentlich. "Wer ohne ausreichenden Durchblick durchs Leben geht, versäumt viel von den kostbaren (schönen wie schmerzhaften) Momenten des Lebens. Wer aber die ganze Zeit seine Brille putzt, kommt auch zu nichts. Ein Check-up ist kein Selbstzweck, sondern soll dem guten Leben dienen", so Karloff. Fakt ist: Psychosoziale Beratung ist ein Schlüsselfaktor in der Begleitung dieses Prozesses. "Psychosoziale BeraterInnen steuern in der Beratungssituation eine hochkomplexe, intimisierte Beziehung. Dazu ist vielerlei nötig. Doch als BeraterIn ist man vornehmlich BegleiterIn. Zuhören-Können ist daher die wohl grundlegendste beraterische Kompetenz. Man muss in der Lage sein, sich auf möglicherweise sehr fremd erscheinende Lebensentwürfe einzulassen und seine eigenen Bedürfnislagen soweit abgesichert und kultiviert zu haben, dass man während der Beratungszeit nicht von ihnen dominiert wird", erklärt Karloff.

Weitere Informationen zum Universitätslehrgang: "Psychosoziale Beratung KOMPAKT"

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