Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management

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Konflikte zielgerecht vermeiden und deeskalieren

  • Dauer: 4 Semester, berufsbegleitend
  • Umfang: 90 ECTS
  • Sprache: Deutsch
  • Unterrichtszeiten: geblockt (Freitag bis Sonntag)
  • Ort: Karl-Franzens-Universität Graz, 8010 Graz
  • Kosten: EUR 9.800,-
  • Abschluss: Master of Arts (MA)
  • Nächster Starttermin: 22. März 2019

  • Anmeldeschluss: 28. Februar 2019
  • Frühbucherbonus: Bei verbindlicher Buchung bis zum 31. Dezember 2018 erhalten Sie 5% Rabatt auf den Lehrgangsbeitrag!

Inhalte und Ziele

Konflikte sind im Wirtschaftsleben oft ein Störfaktor für die Produktivität und die Effizienz. Der traditionelle Umgang mit Konflikten bzw. die fehlende Streitkultur können u.a. zu Verlusten von GeschäftspartnerInnen und KundInnen bzw. zu Kündigungen und damit zum Verlust von wertvollem Know-how für die Unternehmen und Organisationen führen.

Der vorliegende Masterlehrgang vermittelt aktuell und wissenschaftsbasiert die notwendigen fachlichen und wissenschaftlichen Kenntnisse sowie die erforderlichen Soft Skills zur Vermeidung und Deeskalation von Konflikten. Die TeilnehmerInnen werden in Konfliktprävention, im sozial kompetenten Umgang mit Konflikten, in der Implementierung von Konfliktmanagementsystemen sowie in der Einzelmediation ausgebildet.

Der im Masterprogramm integrierte Mediationslehrgang basiert auf der Grundlage des § 29 ZivMediatG, BGBl I 29/2003, und befähigt ausbildungstechnisch zur Eintragung in die vom Bundesministerium für Justiz herausgegebene Liste der eingetragenen MediatorInnen. Der Lehrgang wird in Kooperation mit dem Zentrum für Soziale Kompetenz der Universität Graz (ZSK) veranstaltet. Das Zentrum für Soziale Kompetenz ist gemäß § 24 ZivMediatG eine vom Bundesministerium für Justiz zertifizierte Ausbildungsinstitution für Mediation in Zivilrechtssachen.

Zielgruppe

  • Führungskräfte
  • MitarbeiterInnen aus Organisations-, Fach- oder Personalabteilungen, die in Veränderungsprojekte eingebunden sind oder diese leiten.
  • Angehörige beratender Berufe (z.B. Unternehmens-, Lebens- und Sozialberatung)
  • VertreterInnen freier Berufe und deren BerufsanwärterInnen, die an einer spezialisierten Weiterbildung in den Bereichen Konfliktmanagement, Mediation und organisationales Lernen interessiert sind.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines Fachhochschul-Bachelorstudiengangs oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung
  • oder eine gleichwertige Berufsausbildung (z.B. abgeschlossene Ausbildung zur/zum Lebens- und SozialberaterIn)
  • oder eine gleichwertige Qualifikation mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung
  • Bewerbungsunterlagen: Der Bewerbung sind, insoweit kein Studienabschluss vorliegt, der Nachweis für die allgemeine Universitätsreife, sonstige berufliche Qualifikationen, ein Lebenslauf sowie ein zweiseitiges Motivationsschreiben, in dem die/der BewerberIn die Gründe für eine Teilnahme am Universitätslehrgang Mediation, Negotiation, Communication & Conflict Management und die angestrebten Ziele ausführt, anzuschließen.
  • Aufnahmegespräch (gegebenenfalls ein Assessment)

Module

Modul A: Grundlagen der Mediation
Modul B: Gesprächs- und Gruppenführung
Modul C: Die Rolle des Rechts
Modul D: Ökonomie
Modul E: Mediation in der Praxis
Modul F: Interkulturalität und Pluralität
Modul G: Transformationales Führen und Change Management

Auf den ersten Blick erscheint aktive Konfliktarbeit eine anstrengende und oft unbedankte Tätigkeit zu sein. Wird jedoch der Konflikt als Teil des Alltags und der positive Umgang damit als Ressource wahrgenommen, lässt sich mit den nötigen Kenntnissen so manche Schieflage nicht nur zeitgerecht erkennen, sondern diese auch nutzbar machen und letztlich zur Erfolgsstrategie umbauen. Welche Kompetenzen dafür notwendig und wie diese strategisch, aber auch im Einzelfall konkret einzusetzen sind, wird in diesem Masterlehrgang auf höchstem Niveau mit unmittelbaren Praxisbezug vermittelt.

Assoz. Prof. Mag. Dr. Sascha Ferz
Wissenschaftlicher Leiter

Die Ausbildung schafft nicht nur die wesentliche Voraussetzung für die Eintragung als „Eingetragene MediatorIn“, sondern ist auch eine Persönlichkeitsentwicklung par excellence. Eigenes Konfliktverhalten verstehen lernen und optimieren ist ebenso wichtig wie die Professionalisierung in der Rolle der MediatorIn. 

Prof.in Dr.in Cristina Lenz
Pädagogische Leiterin

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Anmeldung

Informationen

Programm-Management

Mag.

Sandra Kainz

+43 316 380 - 1122

Mo.-Fr.: 8.30-16.30 Uhr

Wissenschaftliche Leitung

Assoz. Prof. Mag. Dr.

Sascha Ferz

Uni Graz

Pädagogische Leitung

Dr. Hon.-Prof.

Cristina Lenz

Uni Graz

Kooperationspartner

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