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UNI for LIFE - Weiterbildung in Graz Neuigkeiten Alles bleibt anders: HRM neu gedacht

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Mittwoch, 20.07.2022

Alles bleibt anders: HRM neu gedacht

Fernglas bricht durch gelben Hintergrund: HRM neu gedacht

Foto: Adobe Stock / Alex

Statement zum Masterlehrgang HRM von Alina Besic

Mehr Vertrauen, mehr Bedürfnisorientierung: Zwischen Knowledge Worker und der Generation Snowflake müssen Personalverantwortliche ihre eigene Rolle neu definieren. Dr. Almina Bešić, Vortragende im Masterlehrgang "Human Resource Management", im Talk über New Work als New Normal und den Tod der Office-Kultur.

Derzeit scheint sich im HRM alles um die Verknüpfung von betrieblichen Zielen und individuellen Bedürfnissen und Orientierungen von MitarbeiterInnen zu drehen. War das nicht schon immer Teil eines bedachten HRM bzw. warum steht das gerade jetzt bei Personaler:innen und Mitarbeitenden so sehr im Fokus?

Bešić: Man könnte meinen, gutes Human Resource Management war schon immer darauf ausgelegt. Dennoch war vor der Pandemie das Privatleben von Mitarbeiter:innen im Job meist nicht sichtbar. Remote Work hat die Lebensbedürfnisse an die Oberfläche befördert und das sichtbar gemacht, was schon immer da war. Ja, Mitarbeiter:innen haben ein Leben außerhalb der Firma und ja, es gibt eine bessere Art der Zusammenarbeit. 
 

Human Resource Management sollte ja per se in Bewegung sein und bleiben. Was hat man in den vergangenen Jahren vielleicht verabsäumt und wohin geht die Reise der HRler nach dem Home-Office-Hype?

Bešić: Die Pandemie war und ist ein Brandbeschleuniger, der sich auf die gesamte Arbeitswelt auswirkt. Es wird nie wieder so sein wie davor. Die Office-Kultur von früher ist ohnedies tot. Auch Personalverantwortliche und Recruiter müssen ihre Rollen neu definieren. Es geht längst nicht bloß um Lohn- und Personalverrechnung. Human Resource Management wird zum wichtigen Hebel für die Mitarbeiter:innen-Bindung und spielt auch in die strategische Ausrichtung von Unternehmen rein. Keiner will sich mehr die gewonnenen Flexibilität durch Remote Work nehmen lassen. Da zähle ich mich selbst auch dazu. 
 

Immer mehr HRler interessiert, was Job-KandidatInnen wirklich können – mit welchen Kompetenzen und Fähigkeiten kann ich als Jobsuchende:r aktuell tatsächlich punkten?

Bešić: Branchen, die derzeit mit enormem Fachkräftemangel zu kämpfen haben, nehmen Mitarbeiter:innen auf, die sie vielleicht unter anderem Umständen nicht in die enge Auswahl genommen hätten. Diese Menschen werden nun gefördert, was wiederum neue Chancen für beide - Arbeitergeber:in und Arbeitnehmer:in - eröffnet. Weil wir vermehrt online arbeiten, rücken Soft Skills in den Vordergrund: Bewerber:innen punkten mit Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität, Teamwork - vor allem in Hinblick auf Diversity - und einem gewissen Maß an Selbstorganisation. Zudem wird der Umgang mit Datenanalyse und Big Data Management immer essenzieller. Es muss nicht gleich jede:r programmieren können, aber ein Grundverständnis für Big Data wird in Zeiten der Digitalisierung immer unabdinglicher. 


Mit welchen HR-Mythen hat die Arbeitswelt derzeit zu kämpfen? Wie steht es um den viel beschworenen Purpose und die damit verbundenen Erwartungen?

Bešić: Die liberale Elite kann es sich leisten, über den Sinn der Arbeit nachzudenken. Menschen, die viel Freiraum haben, fordern auch viel Flexibilität. Gleichzeitig gibt es eine Masse an Menschen, die nicht über ihre Arbeitsbedingungen entscheiden kann und die Sinnfrage hinten anstellen muss. Das betrifft vor allem auch Menschen mit Fluchthintergrund. Wir befinden uns in einer kompletten Transformationszeit, in der persönliche Gestaltungsspielräume am Arbeitsplatz in den Fokus gerückt sind. Nicht Manager:innen allein bestimmen das Ziel. Arbeitnehmer:innen wollen mitgestalten, weil der Arbeitsmarkt eben auch zum Arbeitnehmer:innen-Markt gewachsen ist. 


Die arbeitende Generation von morgen: Arbeitet sie noch bzw. wie anders arbeitet sie?

Bešić: Wenn man die Wahl hat, kann man sich herausnehmen Forderungen zu stellen und genau das kann die Generation Snowflake. Das ist per se nichts Schlechtes, sondern gibt Unternehmen vielmehr die Chance zur Weiterentwicklung. Ich selbst bin ein großer Fan der 30-Stunden-Woche und bin überzeugt, dass die Produktivität nicht größer wird, je länger man pro Tag arbeitet. Die Gen Z wird aber auch, wie die Generationen davor, arbeiten müssen. Äußere negative Umstände wie die Klimakrise, Krieg und Covid, beeinflussen ihre Einstellung zur Arbeit und hier kommt der Purpose, der Sinn, ins Spiel. Das Motto der Nachwuchskräfte: "Wenn ich schon in einer crazy Welt arbeiten gehe, dann will ich eben auch etwas bewirken." HR-Verantwortliche müssen diese großen Fragen in ihre Arbeit fix integrieren. 

Mehr zum Masterlehrgang Human Resource Management

 

Weiterführende Studien von Dr. Almina Bešić zum Thema:

Bešić, A.; Rahimić, Z.; Hirt, C. (2021) We are quite well prepared’ – Developing HR systems in response to the Covid-19 pandemic, Journal of East European Management studies (JEEMS),  28-48. DOI: doi.org/10.5771/9783957103987-28

Hirt, C. ;  Bešić, A.; Đurđević, J (2022).Herausforderungen und die Rolle des Personalmanagements in österreichischen Unternehmen während der COVID-19 Pandemie (im Erscheinen bei Austrian Management Review).

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