Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Weiterbildungen
  • Online-Seminare
  • Firmenprogramm
  • Infos
  • Über uns
  • Kontakt
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

UNI for LIFE - Weiterbildung in Graz Neuigkeiten Über Sprache, Präsenz und Interkulturalität

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 11.01.2018

Über Sprache, Präsenz und Interkulturalität

Sprache, Kommunikation, Interkulturalität

Foto: Fotolia/UVAconcept

Dolmetschen ist viel mehr als Sprachkompetenz. TeilnehmerInnen unserer Universitätskurse Kommunaldolmetschen (Basis- und Aufbaukurs) berichten aus ihrem Berufsalltag zwischen Worten, Rollen und berufsethnischen Prinzipien.

Ihr Vater kommt aus dem Sudan, ihre Mutter aus Bolivien. Anna Agabani selbst ist im Sudan, in Jordanien und in Saudi-Arabien aufgewachsen. Mit 18 zog sie für ihr Studium - erst Medizin dann Translationswissenschaft - nach Österreich. „Obwohl ich mich im Laufe meines Studiums oft mit der Rolle der Dolmetscherin und mit der damit verbundenen Ethik auseinandergesetzt habe, stand ich beim Dolmetschen im kommunalen Bereich immer wieder vor schwierigen Herausforderungen. Mit meinem theoretischen Wissen kam ich nicht weiter. Da viel mir eines Tages die UNI for LIFE Broschüre in die Hände“, erzählt Agabani über ihre Intentionen am Universitätskurs Kommunaldolmetschen teilzunehmen. „Viele der renommierten Lehrenden kannte ich bereits aus der Praxis bzw. Forschung. Das war für mich ein zusätzliches Argument für meine Teilnahme.“

Notation & Rollenverständnis

Neben einem Überblick über Berufskodizes für DolmetscherInnen und grundlegende berufsethische Prinzipien, thematisiert dieses UNI for LIFE Angebot mit universitärem Abschluss vor allem Praxisbeispiele und Übungen in unterschiedlichen Einsatzfeldern. „Rollenkonflikte, belastende Situationen oder widersprüchliche Erwartungen an DolmetscherInnen waren für mich wesentliche Modulinhalte“, so Agabani, die ihr neu erworbenes Wissen u.a. in Schulen, beim Jugendamt, im Krankenhaus oder bei Asylverfahren anwendet und sich künftig auch im zukunftsorientierten Videodolmetschen versuchen will. Auch Kristina Galvez hat seit geraumer Zeit für Polizei und BH gedolmetscht, bevor sie nach einer fundierten Basis für ihren Berufsalltag suchte. „Im UK Kommunaldolmetschen habe ich vor allem neue Techniken, wie zum Beispiel die mir zuvor unbekannte Notizentechnik, erlernt. Auch die Tatsache, dass in der Ich-Form gedolmetscht wird, war mir neu und anfangs ziemlich ungewohnt“, lächelt Galvez, die heute als Leiterin der Außenstelle des Vereins Menschenrechte Österreich in Leoben tätig ist.

Austausch untereinander

Der Austausch mit KollegInnen war ihr während der Ausbildung ebenso wichtig wie der gebürtigen Iranerin und Physikerin Farzaneh Adibpour: „Ich war lange als freiberufliche Dolmetscherin tätig und habe bald bemerkt, dass Dolmetschen viel mehr als Sprachkompetenz ist. Heute bin ich Dolmetscherin beim ÖIF und mir durch meine Weiterbildung meine Rolle und die damit verbundenen Anforderungen viel bewusster geworden.“ Mag.a Dr.in Sonja Pöllabauer, wissenschaftliche Leiterin des Universitätskurses, unterstreicht, wie wichtig psychosoziale Kompetenzen in dieser Branche sind: „KommunaldolmetscherInnen arbeiten in Einsatzfeldern, in denen es um den unmittelbaren Lebensbereich von Individuen und deren ureigenste Interessen geht. Gesprächssituationen sind bisweilen von Konflikten geprägt, in denen möglicherweise versucht wird, auch neutrale Gesprächsparteien wie DolmetscherInnen in den Konflikt hineinzuziehen. Auch Gesprächsinhalte können für die Berufsgruppe emotional belastend sein. Einfühlungs- und Kooperationsvermögen, emotionale Stabilität und Belastbarkeit sind für eine Tätigkeit in diesem Bereich u.a. zentral.“

Kostenloser Infoabend: 5. Februar 2018, 17.00 Uhr @ SU 33.0.008, Merangasse 70, 8010 Graz

Nächster Kursstart: 6. April 2018 (Anmeldeschluss: 12. Februar 2018)

Weitere Informationen zum Universitätskurs finden Sie HIER

Weitere Artikel

Wohnungsbesichtigung einmal anders

Normalerweise fragt man bei einer Wohnungsbesichtigung so etwas wie: „Sind Haustiere erlaubt?“ oder „Wie sind die Nachbarn?“ Bei den Teilnehmer:innen des Lehrgangs Liegenschaftsbewertung und Immobilienrecht klangen die Fragen etwas anders. Sie brachten ihr Wissen aus der Theorie mit zur Besichtigung eines Zinshauses der GRAWE.

Etwas zurückgeben

Im Berufsalltag treffen wir manchmal auf Personen, die uns Orientierung geben, Mut machen und uns dabei helfen, unseren eigenen Weg klarer zu sehen. Diese Vorbilder zeigen uns, wie wertvoll es ist, Erfahrungen mit anderen zu teilen. Sie inspirieren uns dazu, selbst unser Wissen weiterzugeben und für jemanden ein:e Mentor:in zu sein. Bei Bernhard Sagmeister, Geschäftsführer der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (aws) und Mentor im Universitätskurs Value-Based Cross Mentoring, war genau dies der Fall.

Stärken sehen, Unsicherheiten teilen

Wenn Kinder Entwicklungsverzögerungen, Behinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen, ist das für Eltern oft erstmal überfordernd. Zum Glück gibt es Angebote, die Familien an die Hand nehmen und sie unterstützen. Wer in der Frühförderung arbeitet, hilft nicht nur Kindern bei wichtigen Entwicklungsschritten, sondern gibt vor allem auch Eltern Mut.

Karriere zwischen Büchern und digitalen Informationswelten

Bibliotheken sind zentrale Knotenpunkte in einer offenen und nachhaltigen Wissensgesellschaft und sind gleichzeitig lebendige Räume des Lernens, der Begegnung und des Austauschs und der kulturellen Teilhabe für alle. Bibliothekar:innen gestalten diesen Raum aktiv mit - ein hochkomplexes und dynamisches Berufsfeld, das weit über Bücherregale hinausreicht und spannende Perspektiven für alle bietet, die Wissen vermitteln und Innovation mitgestalten wollen.

Immer am Laufenden!
Mit dem UNI for LIFE Newsletter

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über neue Kursangebote, aktuelle Themen, Veranstaltungen und wichtige Termine. Melden Sie sich jetzt an!

Zur Newsletter-Anmeldung

UNI for LIFE Weiterbildungs GmbH
Palais Kottulinsky, Beethovenstraße 9, 8010 Graz
Büro-Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 9.00-15.00 Uhr

  • Cookie-Einstellungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Moodle
  • UGO

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche