Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Weiterbildungen
  • Online-Seminare
  • Firmenprogramm
  • Infos
  • Über uns
  • Kontakt
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

UNI for LIFE - Weiterbildung in Graz Neuigkeiten Psychodynamik verstehen und nutzen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Montag, 04.11.2019

Psychodynamik verstehen und nutzen

Kind Jugendlicher mit Problemen um psychodynamischen Kontext

Foto: Unsplash

Wie erkennt man Konflikt- und Strukturachsen und wie stelle ich in der Kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis Indikatoren für individuelle Behandlungen? Ein Interview mit Prof. Dr. Inge Seiffge-Krenke, international tätige Professorin für Entwicklungspsychologie, zum Seminar "Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter", kurz OPD-KJ-2.

Prof.in Dr.in Inge Seiffge-Krenke hat bislang zahlreiche internationale Projekte in 21 Ländern geleitet. 2018 erhielt sie von der "Society for Study of Emerging Adulthood (SSEA)" den "Best International Research Award". Die Forschungsschwerpunkte ihrer Längsschnittstudien liegen in Eltern-Jugendlichen-Beziehungen, romantischen Beziehungen, der Bedeutung des Vaters sowie der neuen Entwicklungsphase des "emerging adulthood". Für UNI for LIFE leitet Seiffge-Krenke in Kooperation mit dem Steirischen Landesverband für Psychotherapie (STLP) das Seminar "Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter (OPD-KJ-2)". Drei Fragen an sie zu aktuellen Arbeitsanforderungen und neuen Erkenntnissen der OPD.

Warum ist ein eigenes psychodynamisches Instrument für Kinder und Jugendliche derart essentiell?
Seiffge-Krenke: Ein Störungskatalog bzw. Klassifikationen alleine reichen schon lange nicht mehr aus, wenn man psychische Störungen angemessen behandeln will. Seit über 20 Jahren haben wir an einem Instrument gearbeitet, das psychoanalytische Konstrukte möglichst beobachtungsnah operationalisiert, damit wir mit einer gemeinsamen Sprache zu ähnlichen Einschätzungen kommen. OPD bzw. OPD-KJ-2 ist inzwischen international ein fester Bestandteil der psychodynamischen Ausbildungs- und Weiterbildungslandschaft. Es geht dabei nicht nur um die Frage, welche Konflikte vorliegen, sondern wie dysfunktional diese sind, in dem sie die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hemmen bzw. wird auch erfasst, welche Voraussetzungen Kinder und Jugendliche für Konflikte und deren Lösungen mitbringen.

Inwiefern spielen bei der Diagnostik im Kinder- und Jugendalter Beziehungsmuster und Beziehungsqualitäten tragende Rollen?
Seiffge-Krenke: Beziehungen sind in vielen empirischen Studien die eigentlichen Wirkfaktoren, die zu Veränderungen in psychodynamischen Therapien beitragen. Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist zu beachten, dass der Therapeut in seiner Arbeit später im Beziehungsdreieck Kind-Eltern-Therapeut steht. Es ist deshalb wichtig, von Anfang an die Realität ins Boot zu holen, d.h. beide Elternteile, Großeltern, Lehrende, das nahe Umfeld müssen im Gesamtkontext betrachtet werden. Nicht selten stellt sich erst dann die Frage, wer eigentlich der Patient ist. Es kommt vor, dass Kinder bloß "vorgeschoben" werden und das Problem bei einer anderen Person liegt.

Welche aktuellsten Kenntnisse erachten Sie auf dem Gebiet als relevant für SeminarteilnehmerInnen und Interessierte?
Seiffge-Krenke: Ganz generell sind gute entwicklungspsychologische Grundlagen wichtig, um entscheiden zu können, ob eine krankheitswertige Störung vorliegt oder nicht. In der therapeutischen Arbeit sind klassische analytische Techniken noch stärker zurückgegangen, stattdessen wird die Arbeit im Hier und Jetzt klar fokussiert. In Zeiten von z.B. unzureichender Emotionsregulierung und fehlender Empathie (z.B. bei Mobbing und Cybermobbing) gilt es, Strukturaufbau zu leisten und die Balance zwischen äußerer und innerpsychischer Belastung in PatientInnen zu finden und zu fördern. Mutmaßungen haben dabei keinen Platz! Es geht um eine objektivierbare Wahrnehmung durch die exakte Betrachtung mehrerer Perspektiven. Im Seminar trainieren und schärfen wir u.a. diese Objektivierung.

Weitere Infos und Anmeldung zum Seminar OPD-KJ-2

Weitere Artikel

Happy Birthday to us!

Was 2006 mit einem kleinen Team und einem überschaubaren Bildungsangebot begann, hat sich zu einer der führenden Einrichtungen für akademische Weiterbildung entwickelt. Zum 20. Geburtstag dürfen wir nicht nur uns selbst, sondern auch knapp 30.000 Absolvent:innen gratulieren.

Fablehaft

Das neue KI-Modell Claude Fable 5 von Anthropic schafft Leistungen, die davor unmöglich waren. Und wird kurzerhand für alle außerhalb der USA gesperrt. Was das für Europa und Firmen in Österreich bedeutet? Das neue KI-Update bietet Einblicke.

Fünf Gründe für das LL.M.-Programm Sanierungsrecht

Wenn Unternehmen in Krisen geraten, braucht es Menschen, die sowohl ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge als auch juristische Expertise mitbringen. Genau hier setzt das neu überarbeitete ao. Masterstudium LL.M. Sanierungsrecht an, das im Herbst startet und Fachwissen für jene vermittelt, die in Krisenzeiten Orientierung geben wollen. Fünf Gründe zeigen, warum diese Spezialisierung aktueller ist denn je.

Wir haben es geschafft!

Mit diesen Worten schloss Marion Stefancic-Waibel ihre Rede bei der feierlichen Zertifikatsverleihung in der Aula der Universität Graz. Gemeinsam mit 52 weiteren Absolvent:innen blickte sie dem Höhepunkt eines bedeutenden Lebensabschnitts entgegen: dem Abschluss ihres berufsbegleitenden Studiums.

Immer am Laufenden!
Mit dem UNI for LIFE Newsletter

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über neue Kursangebote, aktuelle Themen, Veranstaltungen und wichtige Termine. Melden Sie sich jetzt an!

Zur Newsletter-Anmeldung

UNI for LIFE Weiterbildungs GmbH
Palais Kottulinsky, Beethovenstraße 9, 8010 Graz
Büro-Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 9.00-15.00 Uhr

  • Cookie-Einstellungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Moodle
  • UGO

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche