Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Weiterbildungen
  • Online-Seminare
  • Firmenprogramm
  • Infos
  • Über uns
  • Kontakt
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

UNI for LIFE - Weiterbildung in Graz Neuigkeiten Gesundes Wissen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Mittwoch, 15.02.2023

Gesundes Wissen

Statement von Maria Schulze, Vortragende im Masterlehrgang Gesundheitsförderung und Gesundheitspädagogik bei UNI for LIFE

"Ausgangspunkt für jeden Wandel ist zumeist das Wissen", konstatiert Dr. Maria Hedwig Schulze, Vortragende im Masterstudium "Gesundheitsförderung und -pädagogik". Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Gesundheit liegen ihrer Meinung nach außerhalb des traditionellen Gesundheitssystems. Ein Interview über die Tragweite der Vermittlung gesundheitsrelevanter Zusammenhänge, Chancengleichheit und Aufholbedarf.

Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Lehrveranstaltung "Maßnahmen der Gesundheitspädagogik" im ao. Masterstudium Gesundheitsförderung und Gesundheitspädagogik bei UNI for LIFE?

Schulze: Besonders geht es mir um die Vermittlung gesundheitsrelevanter Zusammenhänge und Verhältnisse, dem Gesamtblick auf die gesellschaftlichen und politischen und besonders der sozioökonomischen Rahmenbedingungen, die dann Gesundheit oder eben auch Krankheit für eine gesamte Bevölkerung aber auch in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen mit sich bringen. Hier ist das Wissen über die Einflussfaktoren, der Gesundheits-Determinanten und daraus abgeleiteten Gesundheitsziele zentral. Nur so können Gesellschaften sich gesund erhalten und weiterentwickeln und dazu bedarf es vieler Zugänge und das Mitwirken Vieler. Die Konzepte, Modelle und Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Gesundheitspädagogik sind das Rüstzeug für ein erfolgreiches Arbeiten im Sinne eines gesundheitsfördernden Gesamtblicks auf Menschen.

Was kann Gesundheitspädagogik zur allgemeinen Gesundheitskompetenz beitragen?

Schulze: Die Gesundheitskompetenz ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheit und der gesundheitlichen Chancengleichheit. Sie soll die Bevölkerung dabei unterstützen, im Alltag selbstbestimmte gesunde Entscheidungen zu treffen. Hier haben wir in Österreich international gesehen einen Aufholbedarf, den es zu schließen gilt, insbesondere, da wir eine hohe – zumeist lebensstilbedingte – chronische Krankheitslast in der österreichischen Bevölkerung vorfinden und die gesunden Lebensjahre der österreichischen Bevölkerung in den letzten Jahren sogar abgenommen haben. Der Schlüssel liegt wie in vielen Bereichen in der Bildung allgemein, aber auch in der Kompetenzvermittlung zu gesundheitsrelevanten Themen. Das sollte so früh als möglich in allen Bereichen vermittelt werden und somit ist die Gesundheitsbildung als auch Gesundheitserziehung und das Vermitteln von Lebenskompetenzen von Anfang an ein Erfolgsgarant für jede Volkswirtschaft. Leider gilt auch der Umkehrschluss, nämlich das ärmere und bildungsferne Gesellschaftsmitglieder hier nochmals benachteiligt werden.

Die Gesundheitsbildung steht also im Fokus der Gesundheitspädagogik: Welche Strategien helfen beim Aufbau gesundheitsbezogener Selbstkompetenzen?

Schulze: Gelingt es, die Aktivitäten hierzulande in die Empfehlungen der Grundsatzpapiere der WHO, der Vereinten Nationen und diverser nationaler Strategien einzubetten, ist ein wichtiger Schritt erfolgt. Hier die Ressourcen und das Know-how zu nutzen und Maßnahmen und Konzepte zu diskutieren und zielgruppenspezifisch für die jeweilige Praxis, das spezifische Setting abzuleiten, sind ein Potential, das es zu heben gilt, besonders in der Zeit der Arbeitsverdichtung aufgrund des Fachkräftemangels in vielen Professionen. Eine Steigerung der gesundheitsbezogenen Selbstkompetenz und Gesundheitskompetenz ist somit ein protektiver Begleiteffekt der Auseinandersetzung mit der Thematik.

Welche Karrierechancen sehen Sie für Teilnehmende des ao. Masterstudiums von UNI for LIFE?

Schulze: Gesundheit ist und bleibt das höchste Gut, hier umfassend zu investieren – auf individueller als auch gesellschaftlicher Ebene – ist ein unumgänglicher Lösungsansatz für viele Fragestellungen und Herausforderungen unsere Zeit. Die im Rahmen dieser Weiterbildung gewonnen Zusatzkompetenzen vermitteln die dafür erforderliche interdisziplinäre Sichtweise, die hierfür dringend benötigt wird. Der gesundheitsfördernde Gesamtblick ist in allen Sektoren und Systemen erforderlich, um den Paradigmenwechsel zu schaffen. Dazu benötigt es fachkundige Menschen, die diese Themen in alle Gesellschaftsbereiche hineintragen und diese werden auch aufgrund des Fachkräftemangels und der vielen Belastungsfaktoren am Arbeitsmarkt immer stärker nachgefragt – nicht nur als Zusatzqualifikation.

Was möchten Sie den Teilnehmenden persönlich mitgeben?

Schulze: Ausgangspunkt für einen Wandel ist zumeist das Wissen. Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Gesundheit der Menschen liegen außerhalb des traditionellen Gesundheitssystems. Das Wissen darüber und die Auswirkungen der damit verbundenen Entscheidungen sowie das Know-how, eine gesündere Gesellschaft mitzugestalten, ist heutzutage und künftig eine sinnvolle und dringend benötigte Tätigkeit. Diese Kompetenzen für das persönliche Wirken im professionellen als auch privaten Bereich erwerben zu können, ist Gesundheitsförderung per se.

Alle Informationen zum ao. Masterstudium Gesundheitsförderung und Gesundheitspädagogik

Weitere Artikel

Karriere zwischen Büchern und digitalen Informationswelten

Bibliotheken sind zentrale Knotenpunkte in einer offenen und nachhaltigen Wissensgesellschaft und sind gleichzeitig lebendige Räume des Lernens, der Begegnung und des Austauschs und der kulturellen Teilhabe für alle. Bibliothekar:innen gestalten diesen Raum aktiv mit - ein hochkomplexes und dynamisches Berufsfeld, das weit über Bücherregale hinausreicht und spannende Perspektiven für alle bietet, die Wissen vermitteln und Innovation mitgestalten wollen.

Kein Kinderspiel

Pflegende, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen gleichzeitig medizinisch kompetent, entwicklungspsychologisch sensibel und kommunikativ flexibel sein. Ein Dreiklang, der im Alltag oft herausfordernd ist. Der Universitätskurs Kinder- und Jugendlichenpflege bietet das nötige Know-how dafür.

Zwanzig Jahre UNI for LIFE – und die Frage, was Weiterbildung heute bedeutet

Seit Juli 2006 wird an der Universität Graz eine Vision mit Langzeitwirkung umgesetzt: UNI for LIFE. Was vor 20 Jahren als mutiger Schritt in Richtung professioneller universitärer Weiterbildung begann, ist heute eine feste Größe in der Bildungslandschaft Österreichs. Die Hälfte dieser zwanzig Jahre hat Mag. Stephan Witzel die Organisation als Geschäftsführer geprägt und begleitet. Zum Jubiläum zieht er in unserem Interview Bilanz.

Vom Bauchgefühl zu datenbasierten Entscheidungen

Unternehmen verfügen heute oft über riesige Datenmengen, treffen aber viele ihrer wichtigsten Entscheidungen noch immer intuitiv. Das geht doch besser. Dipl.-Ing. Christof Wolf-Brenner, MA, ist Vortagender im neuen Universitätskurs Data Officer und Experte im Bereich Data-Driven Business und Artificial Intelligence (AI). Im Gespräch erklärt er, worauf es bei einer erfolgreichen Datenstrategie ankommt, warum generische KI‑Tools im Unternehmen scheitern und welche Entwicklungen Unternehmen in den nächsten Jahren umkrempeln.

Immer am Laufenden!
Mit dem UNI for LIFE Newsletter

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über neue Kursangebote, aktuelle Themen, Veranstaltungen und wichtige Termine. Melden Sie sich jetzt an!

Zur Newsletter-Anmeldung

UNI for LIFE Weiterbildungs GmbH
Palais Kottulinsky, Beethovenstraße 9, 8010 Graz
Büro-Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 9.00-15.00 Uhr

  • Cookie-Einstellungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Moodle
  • UGO

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche