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UNI for LIFE - Weiterbildung in Graz Neuigkeiten Sharing is caring

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Montag, 08.12.2025

Sharing is caring

Mentoring

Foto: Pexels/Marcus Aurelius

In einer Arbeitswelt, die sich schneller wandelt als je zuvor, ist Erfahrung ein wertvolles Gut. Gleichzeitig drängen junge Talente nach vorne, die Orientierung suchen. Mentoring verbindet diese beiden Bewegungen: Es schafft Räume, in denen Wissen nicht verloren geht, sondern weitergegeben wird – und in denen Potenziale nicht brachliegen, sondern gezielt gefördert werden.

Gezielte Förderung statt Zufallsprinzip: Warum Mentoring die bessere Wette ist

Es gibt zwei Arten, wie Menschen in Organisationen wachsen: durch Zufall oder durch Absicht. Der Zufall sorgt dafür, dass man irgendwann
einer Person begegnet, die zuhört, Fragen stellt und vielleicht sogar neue Türen öffnet. Wer jedoch auf den Zufall setzt, riskiert Stillstand. Absicht hingegen heißt: Strukturen schaffen, in denen Entwicklung nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich wird. 

Mentoring ist die institutionalisierte Form dieser Absicht. Es bedeutet: Da ist jemand, der zuhört, der spiegelt, stärkt und gezielt Fragen stellt. Jemand, der über Wochen oder Monate begleitet – und so sicherstellt, dass Entwicklung nicht im Tagesgeschäft versandet. Die Effekte sind messbar: weniger Fluktuation, mehr Eigenverantwortung, klarere Kommunikation, Teams, die wirklich ziehen. Kurz: Mentoring ist kein weiches
Thema, sondern harte Organisationsentwicklung.

Mentoring als Brücke zwischen Generationen

Durch Mentoring kann man seine Erfahrungen einer neuen Generation weitergeben und neben einer wirkungsvollen Guidance-Rolle gleichzeitig den eigenen Horizont erweitern. Für die Mentees bedeutet das neues Wissen, entscheidende Unterstützung und die nötigen Tools für gute Führung. Eine Win-win-win-Situation für Unternehmen. 

Unterstützung auf beiden Seiten

Der neue Universitätskurs Value-Based Cross Mentoring ist für Menschen entwickelt worden, die wachsen wollen. Hier geht es in fünf Modulen um Selbstführung, Kommunikation, Karrieregestaltung – und um das Lernen im Tandem mit erfahrenen Mentor:innen. Ideal für High Potentials und Unternehmen, die ihre Talente bewusst entwickeln möchten.

Der Universitätskurs Mentoring & Wirtschaftscoaching ist für Menschen mit Erfahrung, die ihr Wissen weitergeben wollen. Der Kurs vermittelt
Tools, Methoden und den passenden Rahmen, um als Mentor:in wirksam zu werden – und schließt mit einem Zertifikat ab.

Mentoring ist Haltung

Am Ende geht es nicht nur um Programme oder Zertifikate. Es geht um eine Haltung: Fördern statt hoffen. Organisationen, die Mentoring ernst nehmen, investieren nicht nur in einzelne Karrieren, sondern in ihre eigene Zukunftsfähigkeit. Sie schaffen eine Kultur, in der Lernen nicht episodisch passiert, sondern kontinuierlich.

Weitere Artikel

Wir haben es geschafft!

Mit diesen Worten schloss Marion Stefancic-Waibel ihre Rede bei der feierlichen Zertifikatsverleihung in der Aula der Universität Graz. Gemeinsam mit 52 weiteren Absolvent:innen blickte sie dem Höhepunkt eines bedeutenden Lebensabschnitts entgegen: dem Abschluss ihres berufsbegleitenden Studiums.

Mit Sprache Türen öffnen

MMag. Stephan Schicker, PhD, ist seit diesem Jahr wissenschaftlicher Leiter des Universitätskurses DaF/DaZ. Im Gespräch erzählt er, warum dieses Feld für ihn so bereichernd ist, was guten Unterricht ausmacht und weshalb Lesekompetenz in Zeiten von Fake News eine zentrale Rolle spielt.

Gamechanger Daten

Schlechte Daten führen zu Milliardenverlusten und kaum jemand spricht darüber. Dabei ist klar: Verlässliche Daten sind die Grundlage für fundierte Entscheidungen, effiziente Prozesse und erfolgreiche KI‑Projekte. Dipl.-Ing. (FH) Michael Freidl, wissenschaftlicher Leiter des Universitätskurses Data Officer im Gespräch über Datenmanagement, KI und die eine Wahrheit.

Vom ersten Impuls zur Selbstständigkeit

Viele Menschen spüren irgendwann den Wunsch, andere in schwierigen Lebensphasen zu begleiten. Doch wie wird man eigentlich Lebens- und Sozialberater:in und wie fühlt sich dieser Beruf im Alltag an? Doris Dacho, MSc weiß es aus Erfahrung. Im Gespräch erzählt die Absolventin, was angehende Berater:innen unbedingt wissen sollten, welche Stolpersteine es gibt und warum Spezialisierung in ihren Augen so wichtig ist.

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